The Tunnel - Die Todesfalle (2019)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Pål Øie |
|---|---|
| Genre | Thriller, Drama |
| Laufzeit | 95 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2019-12-25 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| TMDB-Bewertung | 6,3 (336 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Kurz vor den Weihnachtsferien sind viele Menschen in den eisigen Bergen Norwegens auf dem Heimweg: Familien, Jugendliche, Touristen. Dann kollidiert in einem Tunnel ein Tankwagen, und von einem Moment auf den anderen sitzen sie in der Dunkelheit fest.
Draußen tobt ein Schneesturm, und die Ersthelfer müssen sich mühsam bis zur Unfallstelle vorkämpfen. Die Zeit wird knapp. Als der zerstörte Tankwagen plötzlich Feuer fängt, spitzt sich die Lage dramatisch zu. In norwegischen Tunneln gilt das Prinzip der Selbstrettung: Tritt die Katastrophe ein, ist zunächst jeder auf sich allein gestellt.
Entstehungsgeschichte
Pål Øie hat diesen Film inszeniert, der 2019 herauskam und im Deutschen den Zusatz „Die Todesfalle“ trägt. Zu sehen sind Thorbjørn Harr, Ylva Fuglerud, Mikkel Bratt Silset und Lisa Carlehed. Ab 12 Jahren ist der Film freigegeben, eine Einstufung, die Spannung zulässt, ohne auf drastische Härte zu setzen.
Hinter den Kulissen
Thriller und Drama greifen hier eng ineinander. Der Thrilleranteil ergibt sich aus der Lage selbst: ein enger, dunkler Raum, ein brennendes Fahrzeug und eine Rettung, die von außen nur schwer vorankommt. Der Dramaanteil richtet den Blick auf die Menschen, die in dieser Situation gefangen sind, und auf ihre unterschiedlichen Hintergründe.
Bemerkenswert ist die doppelte Bedrohung. Im Inneren des Tunnels droht das Feuer, draußen behindert der Schneesturm die Helfer. So entsteht eine Erzählung, die zwischen dem Kampf ums Überleben im Berg und dem Wettlauf der Retter wechseln kann.
Das Prinzip der Selbstrettung verleiht der Geschichte zusätzliches Gewicht. Es verlagert die Verantwortung auf die Eingeschlossenen und macht aus einem Unglück eine Prüfung, in der jede Entscheidung zählt. Der weihnachtliche Rahmen setzt dabei einen deutlichen Kontrast zur Gefahr.
Einordnung & Wirkung
Die Durchschnittsbewertung von 6,3 von 10 zeigt eine insgesamt positive, aber zurückhaltende Aufnahme. Sie beruht auf einigen hundert Stimmen, also einer noch schmalen Basis.
Seit dem Erscheinen sind 7 Jahre vergangen. Im Katastrophenthriller steht der Film für einen Ansatz, der von einem alltagsnahen Unglück ausgeht und die Spannung aus Enge, Zeitnot und Naturgewalt bezieht.
Bilder








Besetzung & Stab
- Thorbjørn Harr als Stein
- Ylva Fuglerud als Elise
- Mikkel Bratt Silset als Ivar
- Lisa Carlehed als Ingrid
- Ingvild Holthe Bygdnes als Andrea
- Per Egil Aske als Christian
- Peter Førde als Kurt
- Daniel Alexander Skadal als Rafa
- Silje Breivik als Mia
- Jan Gunnar Røise als Gunnar
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Verfügbarkeit
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