The Tale - Die Erinnerung (2018)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Jennifer Fox |
|---|---|
| Genre | Drama, Mystery |
| Laufzeit | 109 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2018-01-20 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| TMDB-Bewertung | 7,1 (483 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Jennifer ist Professorin in New York. Eines Tages stößt sie auf einen Aufsatz, den sie mit 13 Jahren geschrieben hat: die Geschichte ihrer ersten Liebe in einem Ferienlager. Beim Lesen fällt ihr auf, dass der Text seltsam stark von dem abweicht, was sie zu erinnern glaubt. Die Unstimmigkeiten lassen sie nicht los, und nach und nach setzt sich ein anderes Bild jenes Sommers zusammen. Jennifer begreift, dass sie damals von einem älteren Mann missbraucht wurde und ihre Erinnerung das Geschehen über Jahre anders eingeordnet hatte.
Entstehungsgeschichte
Jennifer Fox hat das Drama inszeniert, es erschien 2018. Laura Dern spielt die Hauptrolle; Isabelle Nélisse, Elizabeth Debicki und Jason Ritter ergänzen die Besetzung. Auffällig ist, dass die Hauptfigur den Vornamen von Jennifer Fox trägt. Der Film beruht auf einer wahren Begebenheit. Trotz des Themas ist er ab zwölf Jahren freigegeben, was darauf schließen lässt, dass die Darstellung zurückhaltend bleibt. Der englische Titel lautet „The Tale“.
Hinter den Kulissen
Drama und Mystery sind eine ungewöhnliche Kombination für diesen Stoff, und sie erklärt die Erzählform: Das Rätsel ist kein Kriminalfall, sondern die eigene Vergangenheit. Der Aufsatz der Dreizehnjährigen dient als Beweisstück, das der erwachsenen Frau widerspricht, und die Geschichte entwickelt sich als Abgleich zweier Versionen desselben Sommers. Dass der Stoff auf einer wahren Begebenheit beruht, verleiht dieser Konstruktion zusätzliches Gewicht. Die Anlage legt nahe, dass beide Zeitebenen, die Gegenwart der Professorin und der Sommer im Ferienlager, gegeneinander gestellt werden, sodass das Publikum die Verschiebung der Erinnerung selbst nachvollziehen kann. Bei einem Thema wie Missbrauch ist diese Form eine Entscheidung für Nüchternheit: Nicht die Tat steht im Zentrum, sondern die Frage, wie eine Erwachsene mit dem umgeht, was sie als Kind nicht benennen konnte.
Einordnung & Wirkung
Eine Bewertung von 7,1 von 10 bei einer Stimmenzahl im mittleren dreistelligen Bereich zeigt, dass der Film sein Publikum überzeugt, auch wenn dieses überschaubar bleibt. Acht Jahre nach dem Erscheinen gehört er zu den Dramen, die Missbrauch nicht als Tat, sondern als Erinnerungsproblem verhandeln, und steht damit im Genre abseits der üblichen Täter-Opfer-Erzählung.
Bilder








Besetzung & Stab
- Laura Dern als Jennifer
- Isabelle Nélisse als Jenny (13 Years)
- Elizabeth Debicki als Mrs. G
- Jason Ritter als Bill
- Frances Conroy als Jane Graham
- John Heard als William P. Allens
- Ellen Burstyn als Nettie
- Laura Allen als Young Nettie
- Matthew Rauch als Aaron
- Jessica Sarah Flaum als Jenny (15 Years)
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Verfügbarkeit
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