The Summit - Gipfel des Todes (2013)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Nick Ryan |
|---|---|
| Genre | Abenteuer, Dokumentarfilm, Drama |
| Laufzeit | 95 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2013-10-04 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| Budget | 1.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 243.550 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,8 (107 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
August 2008: 22 Bergsteiger brechen auf, um den K2 zu besteigen, den zweithöchsten Berg der Erde und einen der gefährlichsten Gipfel überhaupt. Der Aufstieg vom letzten Lager aus verläuft zunächst wie geplant, doch innerhalb von 48 Stunden verwandelt sich das Unternehmen in eine Katastrophe. Elf der Teilnehmer kommen ums Leben, ohne dass sich im Nachhinein lückenlos rekonstruieren lässt, was genau am Berg geschah. Die Erzählung nähert sich diesem Geschehen an, ohne die offenen Fragen aufzulösen, die bis heute bestehen bleiben.
Entstehungsgeschichte
Nick Ryan führte bei diesem 2013 entstandenen Werk Regie, das sich als Semidokumentation zwischen Spielfilm und dokumentarischer Aufarbeitung bewegt. In der Besetzung stehen Christine Barnes, Christo Mitzkov, Hoselito Bite und Marco Confortola. Der Film ist ab 6 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Abenteuer, Dokumentarfilm und Drama verweist auf die zwiegespaltene Anlage des Films: Er will ein reales Ereignis abbilden und ihm zugleich erzählerische Form geben. Die Mischung aus dokumentarischem Material und nachgestellten Szenen ist typisch für Stoffe, bei denen die tatsächlichen Ereignisse nicht vollständig belegt sind – hier explizit benannt durch den Hinweis, dass die Vorkommnisse bis heute nicht endgültig geklärt sind. Dass eine begrenzte Zahl realer Beteiligter und Nachgestellter im Cast genannt wird, unterstreicht diesen hybriden Ansatz: Der Film bewegt sich zwischen Zeugenbericht und dramatischer Rekonstruktion, ohne sich eindeutig auf eine Seite zu schlagen. Die Wahl, den Berg selbst als einzigen Wissensträger der Wahrheit zu beschreiben, deutet zudem auf eine Erzählhaltung, die bewusst mit Ungewissheit statt mit abschließender Aufklärung arbeitet.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 6,8 bei einer noch überschaubaren, im dreistelligen Bereich liegenden Stimmenzahl bewegt sich der Titel im soliden Mittelfeld vergleichbarer Bergsteiger-Dokumentationen. Der zeitliche Abstand zu den geschilderten Ereignissen von 2008 und zur Veröffentlichung 2013 liegt inzwischen bei über einem Jahrzehnt, was die Einordnung als zeithistorisches Dokument nahelegt, dessen Wirkung sich weniger aus aktueller Debatte als aus der nüchternen Auseinandersetzung mit einem tragischen Ereignis speist. Innerhalb des schmalen Genres dokumentarischer Bergsteigerfilme markiert er einen Versuch, ein besonders folgenreiches Unglück mit erzählerischen Mitteln greifbar zu machen.
Bilder







Besetzung & Stab
- Christine Barnes als Cecile Skog
- Christo Mitzkov als Marco Confortola
- Hoselito Bite als Himself
- Marco Confortola als Himself
- Cecilie Skog als Herself
- Wilco Van Rooijen als Himself
- Alberto Zerain als Himself
- Cas Van de Gevel als Himself
- Niall Foley als Frederik Strang / Cas Van de Gevel
- Pat Falvey als Himself
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Verfügbarkeit
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