The Sound of War - Wenn Helden sterben (1998)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | John Irvin |
|---|---|
| Genre | Drama, Kriegsfilm, TV-Film |
| Laufzeit | 95 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1998-06-27 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| TMDB-Bewertung | 6,6 (155 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Im Westen Deutschlands, gegen Ende des Zweiten Weltkriegs, lässt Private David Manning einen tödlich verwundeten Kameraden zurück und macht sich auf die Suche nach Überlebenden seines Zuges. Was er findet, ist Gewissheit: Captain Pritchett teilt ihm mit, dass die gesamte Einheit im Gefecht ausgelöscht wurde. Manning, der daraufhin um seine Entlassung wegen psychischer Erschöpfung bittet, erhält stattdessen eine Beförderung zum Sergeant und den Auftrag, einen neuen Zug aus jungen, unerfahrenen Rekruten zu führen. Damit beginnt eine Geschichte über einen Mann, der selbst am Ende seiner Kräfte ist und dennoch Verantwortung für andere übernehmen soll, die noch nicht wissen, was sie erwartet.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 1998 unter der Regie von John Irvin als Fernsehfilm und trägt im Original den Titel "When Trumpets Fade". In den zentralen Rollen sind Ron Eldard, Zak Orth, Frank Whaley und Dylan Bruno zu sehen. Die Altersfreigabe liegt bei 16 Jahren.
Hinter den Kulissen
Die Einordnung als Drama und Kriegsfilm zugleich deutet darauf hin, dass hier weniger die reine Kampfhandlung im Vordergrund steht als der innere Zustand der Figuren. Dass ein Soldat, der um seine Entlassung bittet, stattdessen mit Führungsverantwortung betraut wird, legt einen Erzählkern nahe, der sich mit Pflicht, Erschöpfung und dem Widerspruch zwischen persönlichem Zustand und institutionellen Erwartungen befasst. Die Konstellation eines erfahrenen, gezeichneten Mannes an der Spitze unerfahrener Rekruten schafft von vornherein ein Gefälle, das Konflikte über Führung, Angst und Verantwortung erwarten lässt, ohne dass dafür Actionelemente im Vordergrund stehen müssten. Der Status als TV-Film deutet zudem auf eine kompaktere, figurenzentrierte Erzählweise hin.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,6 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Titel im soliden Mittelfeld seines Genres, ohne dass sich daraus eine breite öffentliche Wahrnehmung ablesen ließe. Seit dem Erscheinungsjahr 1998 sind mittlerweile 27 Jahre vergangen, was den Film in eine Phase einordnet, in der zahlreiche Kriegsdramen mit ähnlichem Fokus auf psychische Belastung statt heroischer Darstellung entstanden. Innerhalb dieses Feldes bleibt er ein eher unauffälliger, aber thematisch klar umrissener Beitrag.
Bilder








Besetzung & Stab
- Ron Eldard als Manning
- Zak Orth als Warren
- Frank Whaley als Medic Chamberlain
- Dylan Bruno als Sgt. Talbot
- Devon Gummersall als Lonnie
- Dan Futterman als Despin
- Bobby Cannavale als Captain Zenek
- Martin Donovan als Captain Pritchett
- Dwight Yoakam als Lt. Colonel
- Timothy Olyphant als Lt. Lukas
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Verfügbarkeit
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