The Road to Guantanamo (2006)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Mat Whitecross |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 95 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2006-03-09 |
| Einspielergebnis | 1.508.153 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,9 (131 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Vier britische Muslime brechen 2001 zu einer Hochzeit nach Pakistan auf. Unterwegs wollen sie sich selbst ein Bild von der Lage im benachbarten Afghanistan machen, das zu dieser Zeit von amerikanischen Truppen als Reaktion auf die Anschläge vom 11. September bombardiert wird. Im Chaos des Krieges reißt es die Gruppe auseinander: Monir verliert den Kontakt zu seinen Freunden, während Ruhal, Asif und Shafiq gefangen genommen werden. Sie landen im Lager Guantanamo Bay, wo ihnen eine lange Gefangenschaft bevorsteht, begleitet von Verhören und Gewalt. Der Film folgt dieser Verschleppung aus der Perspektive der Betroffenen und macht aus einer privaten Reise den Ausgangspunkt eines Systems, in dem die vier plötzlich gefangen sind.
Entstehungsgeschichte
Regie führte Mat Whitecross, der Film erschien 2006 als Drama. In den zentralen Rollen sind Riz Ahmed, Farhad Harun, Waqar Siddiqui und Afran Usman zu sehen. Eine Altersfreigabe ist nicht bekannt.
Hinter den Kulissen
Schon die Einordnung als Drama ohne begleitende Genrezusätze wie Thriller oder Kriegsfilm deutet an, dass der Film weniger auf äußere Spannung als auf die innere und körperliche Erfahrung seiner Figuren zielt. Die Anlage der Geschichte – eine harmlose Reise zu einer Hochzeit, die sich unversehens in ein Kriegsgebiet verwandelt – stellt den Zufall und die Willkür der Ereignisse in den Mittelpunkt statt einer geplanten Handlung der Protagonisten. Dass die Erzählung mit vier gleichberechtigten Figuren beginnt, von denen einer früh aus dem Blickfeld verschwindet, unterstreicht, wie plötzlich Gruppen in solchen Situationen auseinandergerissen werden können. Die Besetzung mit vier männlichen Hauptdarstellern in vergleichbarem Alter spiegelt die Struktur einer Freundesgruppe wider, die gemeinsam in eine Extremsituation gerät.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 6,9 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film im soliden Mittelfeld, ohne dass sich daraus ein breites Massenpublikum ablesen lässt. Seit dem Erscheinungsjahr 2006 sind mittlerweile fast zwei Jahrzehnte vergangen, was den Film zeitlich deutlich von der unmittelbaren Ausgangslage der Anschläge vom 11. September 2001 abrückt, die er thematisch verarbeitet. Innerhalb des Dramagenres steht er mit seinem dokumentarisch anmutenden Zugriff auf ein politisch aufgeladenes Thema für eine Erzählweise, die auf Nähe zu den Figuren statt auf große dramatische Zuspitzung setzt.
Bilder


Besetzung & Stab
- Riz Ahmed als Shafiq
- Farhad Harun als Ruhel
- Waqar Siddiqui als Monir
- Afran Usman als Asif Iqbal
- Shahid Iqbal als Zahid
- Sher Khan als Sher Khan
- Jason Salkey als Military Interrogator Sheberghan
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Verfügbarkeit
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