The Poughkeepsie Tapes (2007)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | John Erick Dowdle |
|---|---|
| Genre | Horror, Mystery, Krimi, Thriller |
| Laufzeit | 81 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2007-04-27 |
| TMDB-Bewertung | 6,5 (812 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
In einem verlassenen Haus im Staat New York macht die Polizei einen Fund, der jede Ermittlungsroutine sprengt: Auf mehr als 800 Videokassetten hat ein Serienmörder seine Folterungen, Verstümmelungen und Morde selbst dokumentiert. Das Beweismaterial stammt damit vollständig vom Täter – es ist Aufzeichnung und Inszenierung zugleich.
Mit Hilfe dieser Bänder versucht die Polizei, einen Mann zu identifizieren, der über Jahrzehnte hinweg eine Spur des Terrors hinterlassen hat. Die Erzählung setzt also nicht bei den Taten an, sondern bei ihrer Überlieferung, und sie überlässt denen, die ermitteln, dieselbe Perspektive, die der Täter gewählt hat.
Entstehungsgeschichte
Die Regie des 2007 veröffentlichten Films lag bei John Erick Dowdle. Vor der Kamera sind Stacy Chbosky, Ben Messmer, Lou George und Ivar Brogger zu sehen.
Hinter den Kulissen
Vier Genrezuordnungen treffen hier zusammen: Horror, Mystery, Krimi und Thriller. Diese Häufung ist kein Widerspruch, sondern eine Beschreibung der Konstruktion. Der Krimi liefert das Gerüst der Täteridentifikation, das Mystery-Element die Frage, was auf den Bändern überhaupt zu sehen ist und was sich der Deutung entzieht, der Thriller den Druck der laufenden Suche. Der Horror wiederum liegt weniger in einer Bedrohung, die auf die Ermittelnden zukommt, als in dem Material selbst. Eine Geschichte, die sich aus dokumentiertem Grauen zusammensetzt, verlagert das Unbehagen vom Gezeigten auf die Tatsache des Aufzeichnens – der Zuschauer nimmt unweigerlich die Position dessen ein, der die Bänder sichtet. Bei einem Stoff aus Folter und Mord bleibt das eine unangenehme Position, und der Aufbau nutzt genau diesen Umstand.
Einordnung & Wirkung
Mit 6,5 von 10 steht der Film im soliden Mittelfeld, wobei die Zahl der abgegebenen Stimmen überschaubar bleibt und das Urteil entsprechend wenig gefestigt ist. Neunzehn Jahre nach dem Erscheinen ist die Form des gefundenen Bildmaterials längst vertraut geworden; als Vertreter dieser Erzählweise im Horrorbereich bleibt der Film gleichwohl ein konsequent durchgehaltenes Beispiel.
Bilder








Besetzung & Stab
- Stacy Chbosky als Cheryl Dempsey
- Ben Messmer als Edward 'Ed' Carver
- Lou George als Felton Lewis
- Ivar Brogger als Leonard Schway
- Michael Lawson als Simon Alray
- Amy Lyndon als Alice Endrisart
- Ron Harper als Mike Moakes
- Samantha Robson als Samantha Baker
- Kim Kenny als Pam Frears
- Beth Tapper als Karen Tyler
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Verfügbarkeit
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