The Phone (2002)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | 안병기 |
|---|---|
| Genre | Mystery, Horror, Thriller |
| Laufzeit | 104 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2002-07-26 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| TMDB-Bewertung | 6,1 (138 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ji-Won ist eine erfolgreiche Journalistin, die mit einem Artikel über sexuellen Missbrauch an Minderjährigen einen Skandal aufdeckt. Die Konsequenz sind bedrohliche, immer unheimlichere Anrufe auf ihrem Handy, die offenbar von jemandem stammen, der in die Affäre verwickelt ist. Erschöpft von der ständigen Belästigung wechselt sie ihre Nummer und zieht vorübergehend in die Villa ihrer Schwester, um Ruhe zu finden. Doch auch dort klingelt ihr Telefon weiter, und die Anrufe werden noch beklemmender als zuvor. Die Geschichte verlässt damit früh den Boden des klassischen Enthüllungsjournalismus-Dramas und verschiebt sich in ein Terrain, in dem Technik und Bedrohung untrennbar miteinander verwoben sind.
Entstehungsgeschichte
"The Phone" (Originaltitel "Phone") entstand 2002 unter der Regie von 안병기 (Ahn Byeong-ki). Die Hauptrollen übernehmen 하지원 und 김유미, an ihrer Seite stehen Choi Woo-jae und Choi Ji-yeon. Der Film ist in Südkorea ab 16 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Mystery, Horror und Thriller verrät viel über die Anlage der Erzählung: Statt auf offene Gewalt setzt der Stoff auf schleichende Verunsicherung, ausgelöst durch ein alltägliches Kommunikationsmittel, das plötzlich zur Bedrohungsquelle wird. Dass die Hauptfigur eine investigative Journalistin ist, verbindet den übernatürlichen Horrorapparat mit einem gesellschaftlich aufgeladenen Thema – Missbrauch an Minderjährigen –, wodurch die persönliche Verfolgung Ji-Wons eine zusätzliche moralische Ebene bekommt. Der Rückzug in die Villa der Schwester, ein vermeintlich sicherer Ort, der sich als ebenso durchlässig erweist wie die Stadt, folgt einem vertrauten Muster des Genres: Die Bedrohung ist nicht an einen Ort gebunden, sondern an die Figur selbst und das Gerät, das sie ständig begleitet.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 6,1 bei einer vergleichsweise schmalen Stimmenbasis von rund 138 Wertungen bewegt sich der Film im mittleren Bereich seines Genres, ohne dass sich daraus eine breite Rezeption ablesen lässt. Über zwanzig Jahre nach seinem Entstehungsjahr 2002 lässt sich der Titel als frühes Beispiel dafür lesen, wie Mobiltelefone im asiatischen Horrorkino jener Zeit als Symbol für Verwundbarkeit und Kontrollverlust eingesetzt wurden.
Bilder







Besetzung & Stab
- Ha Ji-won als Ji-won
- Kim Yu-mi als Ho-jeong
- Choi Woo-jae als Chang-hoon
- Choi Ji-yeon als Jin-hee
- Eun Seo-woo als Yeong-ju
- Choi Jung-yoon als Ja-yeong
- Jeong Seong-hwan als Jin-woo
- Lee Seo-yeon als Mi-ran
- Park Min-gwan als Detective Kim
- Kim Gyeong-ryong als Security Guard
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Verfügbarkeit
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