The New World (2005)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Terrence Malick |
|---|---|
| Genre | Drama, Historie, Liebesfilm |
| Laufzeit | 135 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2005-12-25 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 30.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 30.500.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,5 (1.315 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Im April 1607 erreichen drei englische Schiffe die Ostküste des nordamerikanischen Kontinents. Im Namen der Virginia Company soll dort ein Vorposten entstehen: Jamestown, wirtschaftlich, religiös und kulturell zugleich gedacht, errichtet auf einem Boden, den die Ankommenden für die Neue Welt halten. Dass Kapitän Newport und seine Siedler dabei mitten im Herzen eines hochentwickelten indianischen Herrschaftsgebiets landen, das der mächtige Häuptling Powhatan regiert, bemerken sie zunächst nicht. Unter den Männern an Bord befindet sich John Smith, ein Offizier der Armee, der wegen Befehlsverweigerung in Ketten liegt.
Verunsichert von dem, was sie vorfinden, ziehen die Engländer den Kampf der Anpassung vor. Als Smith bei den Indianern Hilfe sucht, begegnet er einer jungen Frau, eigenwillig und ungestüm. Sie heißt Pocahontas, was „die Verspielte" bedeutet. Zwischen beiden entsteht rasch eine Verbindung, die über Freundschaft und selbst über Liebe hinausweist.
Entstehungsgeschichte
Verantwortlich für die Regie war Terrence Malick; herausgekommen ist der Film im Jahr 2005. Getragen wird er von Colin Farrell und Q'orianka Kilcher, an deren Seite Christopher Plummer und Christian Bale zu sehen sind. Freigegeben ist die Produktion ab zwölf Jahren, was zu einem Stoff passt, der Gewalt und Machtkonflikte nicht ausspart, ohne sie in den Vordergrund zu rücken.
Hinter den Kulissen
Drei Gattungen laufen hier zusammen: Drama, Historie und Liebesfilm. Diese Mischung erklärt, warum die Erzählung zwei Maßstäbe nebeneinanderlegt. Auf der einen Seite steht ein historischer Vorgang, die Gründung einer Niederlassung und das Aufeinandertreffen zweier Ordnungen; auf der anderen eine Begegnung zwischen zwei Menschen, die sich diesem Vorgang nicht entziehen können. Die Ausgangslage ist so angelegt, dass beide Ebenen einander bedingen, statt sich abzuwechseln. Auffällig ist zudem, dass die Ankunft konsequent aus der Perspektive der Ankommenden geschildert wird, samt der Selbsttäuschung, der sie unterliegen.
Einordnung & Wirkung
Bei einer Stimmenzahl im vierstelligen Bereich steht die Durchschnittsbewertung bei 6,5 von 10. Das ist ein solider Wert im oberen Mittelfeld, und diese Beteiligung zeigt, dass der Film über die Jahre ein festes, aber kein überwältigend großes Publikum gefunden hat. Seit dem Erscheinungsjahr sind 21 Jahre vergangen. Innerhalb des Historiendramas gehört er damit zu den Arbeiten, die sich weniger über Handlungstempo als über Haltung und Blickwinkel behaupten.
Bilder








Besetzung & Stab
- Colin Farrell als Captain Smith
- Q'orianka Kilcher als Pocahontas
- Christopher Plummer als Captain Newport
- Christian Bale als John Rolfe
- August Schellenberg als Powhatan
- Wes Studi als Opechancanough
- David Thewlis als Wingfield
- Yorick van Wageningen als Captain Argall
- Raoul Max Trujillo als Tomocomo
- Michael Greyeyes als Rupwew
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Verfügbarkeit
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