The Master (2012)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Paul Thomas Anderson |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 144 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2012-09-14 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 32.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 28.258.060 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,1 (3.415 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Freddie Quell kommt aus dem Zweiten Weltkrieg zurück, und sein Nervensystem ist zerrüttet. Die Behandlungen, die ihm das Militär anbietet, helfen wenig; sie legen vor allem eine Besessenheit offen, die sich um Sex dreht. Dazu kommt ein ausgeprägtes Interesse an Alkohol, das sich in selbst zusammengerührten Mischungen niederschlägt, die er auch anderen anbietet, mit nicht immer erfreulichen Folgen. Dann trifft Freddie eher zufällig auf Lancaster Dodd. Dieser hat eine Methode der Selbsterforschung entwickelt und erprobt sie an dem gestörten Marinesoldaten, dem sie zunächst zu helfen scheint. Von da an verbindet die beiden eine Weggemeinschaft, die ein gutes Stück Strecke hält, auch wenn sie am Ende für jeden von ihnen etwas völlig anderes bereithalten wird.
Entstehungsgeschichte
Paul Thomas Anderson führte Regie bei dem 2012 erschienenen Film. Joaquin Phoenix und Philip Seymour Hoffman stehen als ungleiches Paar im Zentrum, Amy Adams und Rami Malek gehören ebenfalls zur Besetzung. Die Freigabe ab zwölf Jahren fällt für ein Drama dieser Härte vergleichsweise niedrig aus.
Hinter den Kulissen
Der Film ist ein reines Drama, und das ist bezeichnend, denn er verzichtet auf jede zusätzliche Genrefärbung. Die Erzählung läuft nicht auf ein Ereignis zu, sondern auf eine Beziehung: zwei Männer, von denen der eine Halt sucht und der andere ihn anbietet, ohne dass klar wäre, wer wen dabei mehr braucht. Die Anlage stellt beide auf gleiche Höhe, statt eine Seite zu erklären und die andere zu beurteilen. Dass die Wirkung der Methode zunächst positiv erscheint, hält die Bewertung offen.
Einordnung & Wirkung
7,1 von 10 Punkten bei mehreren tausend abgegebenen Stimmen ergeben eine klar positive, breit abgestützte Einschätzung. 14 Jahre nach dem Erscheinen gehört der Film zu den Charakterdramen, die ihr Publikum fordern, weil sie auf eindeutige Auflösungen verzichten. Dass er als einziges Genre das Drama trägt und keinen Nebenstrang aus Thriller oder Krimi anbietet, macht deutlich, worauf sich Zuschauer einstellen sollten: Die Aufmerksamkeit gilt zwei Menschen, nicht einem Vorgang. Der Umgang mit Kriegsfolgen und Abhängigkeit bleibt dabei nüchtern.
Bilder








Besetzung & Stab
- Joaquin Phoenix als Freddie Quell
- Philip Seymour Hoffman als Lancaster Dodd
- Amy Adams als Peggy Dodd
- Rami Malek als Clark
- Laura Dern als Helen Sullivan
- Jesse Plemons als Val Dodd
- Ambyr Childers als Elizabeth Dodd
- Madisen Beaty als Doris Solstad
- Kevin J. O'Connor als Bill White
- Patty McCormack als Mildred Drummond
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Verfügbarkeit
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