The Long Day Closes (1992)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Terence Davies |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 85 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1992-05-22 |
| TMDB-Bewertung | 7,2 (129 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Kensington, Liverpool, Mitte der fünfziger Jahre: Bud ist elf Jahre alt, still und meist mit sich allein. Halt findet er im örtlichen Kino, das er immer wieder aufsucht und das für ihn zum eigentlichen Zufluchtsort wird. Seine Familie bleibt dabei eher am Rand des Geschehens sichtbar, ebenso wie Mitschüler, die ihm zusetzen. Im Zentrum steht durchweg Bud selbst, sowohl in der Kameraführung als auch im Blick der Familie auf ihn. Ein äußerer Handlungsbogen mit klarem Ziel entsteht daraus nicht, vielmehr reiht sich eine Abfolge von Eindrücken und Stimmungen um diesen einen Jungen.
Entstehungsgeschichte
Terence Davies führte bei diesem 1992 entstandenen Drama Regie. In den Hauptrollen sind Leigh McCormack als Bud sowie Marjorie Yates, Anthony Watson und Nicholas Lamont zu sehen. Eine Altersfreigabe wird nicht genannt.
Hinter den Kulissen
Dass der Film ausschließlich als Drama geführt wird, passt zur beschriebenen Anlage: keine äußere Bedrohung, die sich zuspitzt, kein Konflikt, der auf eine Lösung zusteuert, sondern die Beobachtung eines einzelnen Kindes in seiner Umgebung. Die Nebenfiguren – Familie, Schulkameraden – bleiben laut Beschreibung bewusst am Rand, während die Perspektive konsequent bei Bud verharrt. Diese Konzentration auf einen einzelnen, in sich gekehrten Protagonisten und sein Verhältnis zum Kino als Rückzugsort deutet auf eine eher introspektive, atmosphärisch getragene Erzählweise hin, die weniger von Ereignissen als von Wahrnehmung und Erinnerung lebt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 7,2 bei einer im dreistelligen Bereich liegenden Stimmenzahl bewegt sich der Film in einem soliden, aber schmalen Rahmen an Rückmeldungen – eine breite Publikumsbasis lässt sich daraus nicht ablesen, wohl aber eine konstant positive Einschätzung derjenigen, die ihn bewertet haben. Seit der Entstehung 1992 sind mittlerweile mehr als drei Jahrzehnte vergangen, der Film steht damit klar in der Rückschau auf das englische Kino der frühen Neunziger. Innerhalb des Dramagenres markiert er mit seiner reduzierten, auf ein Kind fokussierten Erzählweise eine eher stille, introspektive Position, die sich von handlungsgetriebenen Vertretern des Genres deutlich abhebt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Leigh McCormack als Bud
- Marjorie Yates als Mother
- Anthony Watson als Kevin
- Nicholas Lamont als John
- Ayse Owens als Helen
- Tina Malone als Edna
- Jimmy Wilde als Curly
- Robin Polley als Mr Nicholls
- Peter Ivatts als Mr Bushell
- Joy Blakeman als Frances
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Verfügbarkeit
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