The Last Sword - Der letzte Feldzug der Samurai (2003)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | 滝田洋二郎 |
|---|---|
| Genre | Action, Drama, Historie |
| Laufzeit | 137 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2003-01-18 |
| Budget | 4.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 2.487.338 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,4 (123 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ein alter Mann namens Saito bringt seinen kranken Enkel in die Praxis eines Arztes, der gerade mitten im Umzug steckt. Dort fällt sein Blick auf ein altes Foto, das eine Erinnerung in ihm weckt. Es zeigt einen Samurai, der einst wie er selbst der Shinsengumi angehörte. Von diesem Mann ist nur das verblasste Bild geblieben, doch die Erinnerung an ihn lebt in denen weiter, die ihn kannten, offenbar mit besonderer Intensität. Die Rahmenhandlung setzt in einer Zeit an, in der der Konflikt zwischen Shogun und Kaiser das Land grundlegend veränderte, und öffnet von dort aus den Blick zurück auf ein Leben, dessen Ausgang die Geschichte bewusst offenhält.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 2003 unter der Regie von Yōjirō Takita. In den Hauptrollen sind Kiichi Nakai, Kōichi Satō, Yui Natsukawa und Yūkō Murata zu sehen. Es handelt sich um ein historisches Drama mit Actionelementen.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Action, Drama und Historie zeigt sich bereits in der Anlage der Erzählung: Statt die Ereignisse chronologisch abzuspulen, wählt der Film den Umweg über eine Erinnerung, die von einem einzelnen Foto ausgelöst wird. Diese Rückblende-Struktur macht deutlich, dass es weniger um die reine Abfolge von Kampfhandlungen geht als um die Frage, was von einem Menschen und seiner Zeit bleibt. Die Ansiedlung in der Umbruchphase zwischen Shogunat und Kaisertum verankert die persönliche Geschichte Saitos und seines Weggefährten in einem größeren gesellschaftlichen Wandel, ohne dass der Film dadurch zu einer reinen Historienlektion würde. Die Besetzung mit mehreren erfahrenen Darstellern und einer weiblichen Rolle neben den männlichen Hauptfiguren deutet auf ein Beziehungsgeflecht hin, das über das reine Kriegergeschehen hinausreicht.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 7,4 bei einer noch begrenzten Zahl abgegebener Stimmen bewegt sich der Film im oberen Mittelfeld dessen, was historische Dramen mit Actionanteilen erreichen, wobei die schmale Stimmenbasis ein endgültiges Urteil erschwert. Seit der Veröffentlichung 2003 sind mittlerweile über zwei Jahrzehnte vergangen, was den Film innerhalb des japanischen Historiendramas als einen länger zurückliegenden, aber nicht vergessenen Beitrag zum Genre erscheinen lässt. Innerhalb der Bandbreite von Samurai-Erzählungen positioniert er sich durch seine Rückblendenstruktur und den Fokus auf Erinnerung und Nachwirkung eher leise, ohne auf große Schauwerte zu verzichten.
Bilder


Besetzung & Stab
- Kiichi Nakai als Kanichiro Yoshimura
- Koichi Sato als Hajime Saito
- Yui Natsukawa als Shizu / Mitsu
- Takehiro Murata als Chiaki Ono
- Miki Nakatani als Nui
- Yuji Miyake als Jiroemon Ohno
- Masato Sakai als Okita Soji
- Atsushi Ito als Young Chiaki Ono
- Ryo Kase als Shûhei Kondô
- Keisuke Horibe als Yasunoshin Shinohara
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