The Kids Are All Right (2010)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Lisa Cholodenko |
|---|---|
| Genre | Komödie, Drama |
| Laufzeit | 106 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2010-07-09 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 3.500.000 $ |
| Einspielergebnis | 34.705.850 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,6 (1.632 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Jules und Nic sind verheiratet, leben in Kalifornien und haben zwei Kinder, Joni und Laser. Beide stammen vom selben Samenspender.
Die Kinder wollen ihn kennenlernen. Paul taucht auf — und was als Begegnung beginnt, greift in die Familie ein: Zwischen Jules und Paul entwickelt sich eine Beziehung.
Entstehungsgeschichte
Regie führte Lisa Cholodenko, das Drehbuch schrieb sie gemeinsam mit Stuart Blumberg.
Julianne Moore spielt Jules, Annette Bening die Nic, Mark Ruffalo den Paul, Mia Wasikowska die Joni und Josh Hutcherson den Laser.
Produziert wurde der Film von Gary Gilbert, Jordan Horowitz, Jeffrey Levy-Hinte, Celine Rattray und Daniela Taplin Lundberg. Die Kamera führte Igor Jadue-Lillo, den Schnitt besorgte Jeffrey M. Werner, die Musik stammt von Nathan Larson und Craig Wedren.
Der Film erschien 2010, dauert 106 Minuten und ist ab 12 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die Konstruktion nimmt eine Familienform, die im Kino selten im Mittelpunkt stand, und behandelt sie ohne Sonderbehandlung. Jules und Nic sind ein Paar mit den Problemen eines langjährigen Paares; der Film erklärt ihre Ehe nicht, er zeigt sie.
Der Spender ist dabei die Störung, nicht der Skandal. Paul bringt nichts mit, was die Familie nicht schon hätte — er macht nur sichtbar, was zwischen Jules und Nic ohnehin nicht stimmt.
Daraus ergibt sich der bemerkenswerteste Zug des Films: Er verhandelt eine Affäre, ohne eine Schuldige zu benennen, und lässt seine Figuren mit dem weitermachen, was übrig bleibt.
Die Kinder sind dabei keine Nebenfiguren. Der Titel bezieht sich auf sie — und der Film gibt ihnen recht.
Einordnung & Wirkung
Rotten Tomatoes weist 92 Prozent positive Bewertungen aus. Deutsche Kritiker hoben die wunderbaren Schauspieler und die durchweg gelungenen Dialoge hervor.
Bei den Golden Globes gewann der Film als bester Film in der Kategorie Komödie oder Musical, Annette Bening als beste Hauptdarstellerin. Bei den Oscars folgten vier Nominierungen: bester Film, beste Hauptdarstellerin für Bening, bester Nebendarsteller für Mark Ruffalo und bestes Originaldrehbuch. Auf der Berlinale erhielt der Film den Teddy Award.
Diese Kombination ist aussagekräftig. Der Teddy Award zeichnet Filme mit queeren Themen aus; die Oscar-Nominierung als bester Film ordnet ihn zugleich in den Hauptwettbewerb ein. Beides zusammen beschreibt, was dem Film gelang — ein Stoff, der nicht als Sonderfall verhandelt wurde.
Bilder






Besetzung & Stab
- Julianne Moore als Jules
- Annette Bening als Nic
- Mark Ruffalo als Paul
- Mia Wasikowska als Joni
- Josh Hutcherson als Laser
- Yaya DaCosta als Tanya
- Kunal Sharma als Jai
- Eddie Hassell als Clay
- Zosia Mamet als Sasha
- Joaquín Garrido als Luis
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Verfügbarkeit
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