The Invisible Woman (2013)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Ralph Fiennes |
|---|---|
| Genre | Drama, Historie, Liebesfilm |
| Laufzeit | 112 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2013-12-25 |
| Altersfreigabe | FSK 0 |
| Budget | 12.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 3.184.853 $ |
| TMDB-Bewertung | 5,9 (218 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Im viktorianischen England lernt eine junge Frau einen gefeierten Schriftsteller kennen, dessen öffentliches Ansehen in scharfem Gegensatz zu dem steht, was sich zwischen ihnen entwickelt. Die Beziehung bleibt verborgen, wird aber zu einer prägenden Kraft in ihrem Leben. Die Erzählung interessiert sich weniger für äußere Zuspitzung als für das innere Ringen der Protagonistin, für Leidenschaft, Zwiespalt und eine emotionale Abhängigkeit, die über Jahre nachwirkt. Wohin dieser Weg sie am Ende führt, bleibt hier offen.
Entstehungsgeschichte
Ralph Fiennes führte bei diesem 2013 entstandenen Drama Regie und übernahm zugleich eine der zentralen Rollen. An seiner Seite stehen Felicity Jones, Joanna Scanlan und Kristin Scott Thomas. Eine Altersfreigabe im klassischen Sinn liegt nicht vor. Der Film ist als Historiendrama mit Liebesgeschichte angelegt und siedelt sein Personal in einer klar umrissenen gesellschaftlichen Epoche an.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Drama, Historie und Liebesfilm verweist auf eine Geschichte, die ihre Spannung aus dem Widerspruch zwischen gesellschaftlicher Fassade und privatem Gefühl zieht. Dass die Handlung ausdrücklich "ohne große Dramatik" auskommt, deutet auf eine zurückhaltende, auf Beobachtung und innere Vorgänge ausgerichtete Erzählweise hin, nicht auf plakative Zuspitzungen. Die Besetzung mit vier namhaften Rollen legt nahe, dass neben der Hauptfigur auch das Umfeld – die Frau des Schriftstellers eingeschlossen – Raum bekommt, wodurch die Geschichte aus mehreren Perspektiven Kontur gewinnt. Der Fokus auf eine geheime, über Jahre andauernde Verbindung macht deutlich, dass es hier um langsame emotionale Entwicklung geht statt um einen einzelnen dramatischen Wendepunkt.
Einordnung & Wirkung
Mit einem Durchschnittswert von 5,9 bei einer eher schmalen Bewertungsbasis zeichnet sich noch kein eindeutiges Meinungsbild ab, der Wert liegt im mittleren Bereich. Seit dem Erscheinungsjahr 2013 sind über zehn Jahre vergangen, ohne dass sich daraus verlässliche Rückschlüsse auf eine breitere Rezeption ziehen lassen. Innerhalb des Genres reiht sich der Film in eine Tradition leiser, figurenzentrierter Historiendramen ein, die auf große äußere Ereignisse verzichten und stattdessen auf die stille Wucht privater Konflikte setzen.
Bilder






Besetzung & Stab
- Ralph Fiennes als Charles Dickens
- Felicity Jones als Nelly Ternan
- Joanna Scanlan als Catherine Dickens
- Kristin Scott Thomas als Catherine Ternan
- Tom Hollander als Wilkie Collins
- Michelle Fairley als Caroline Graves
- John Kavanagh als Reverend Benham
- Amanda Hale als Fanny Ternan
- Perdita Weeks als Maria Ternan
- Tom Burke als George Wharton
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Verfügbarkeit
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