Nurejew - The White Crow (2018)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Ralph Fiennes |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 127 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2018-08-31 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| TMDB-Bewertung | 6,6 (258 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Paris in den 1960er Jahren, auf dem Höhepunkt des Kalten Krieges: Das Leningrader Kirow-Ballett gastiert im Westen, um die künstlerische Stärke der Sowjetunion zu zeigen. Für Aufsehen sorgt vor allem ein Tänzer, Rudolf Nurejew, jung, virtuos und auffällig unangepasst. Statt sich an die vorgesehenen Wege der Delegation zu halten, lässt er sich vom Leben der Stadt mitreißen, besucht Museen und Jazz-Clubs, begleitet von der Chilenin Clara Saint. KGB-Beobachter registrieren sein Verhalten mit wachsendem Argwohn. Als Nurejew erwägt, in Frankreich um politisches Asyl zu bitten, beginnt ein gefährliches Spiel zwischen ihm und dem sowjetischen Geheimdienst, dessen Ausgang die Geschichte offenlässt.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 2018 unter der Regie von Ralph Fiennes, der auch selbst vor der Kamera steht. In den Hauptrollen sind Oleg Ivenko, Adèle Exarchopoulos, Chulpan Khamatova und Ralph Fiennes zu sehen. Es handelt sich um ein Drama, freigegeben ab 6 Jahren.
Hinter den Kulissen
Dass ein Tänzer der Titelfigur von einem Balletttänzer gespielt wird, Oleg Ivenko, statt von einem etablierten Schauspieler, verweist auf den Anspruch, die körperliche Ausdruckskraft des Tanzes glaubhaft ins Bild zu setzen. Das Genre Drama allein deutet bereits an, dass der Film weniger auf Spannung im klassischen Sinn setzt als auf die innere Zerreißprobe seiner Hauptfigur zwischen Loyalität, Kontrolle und dem Verlangen nach Freiheit. Die Konstellation aus sowjetischer Delegation, westlicher Stadt und begleitender Überwachung liefert den erzählerischen Rahmen für ein Kammerspiel aus Beobachtung und Ausbruch, das sich stärker über Blicke und Gesten als über äußere Handlung entfaltet.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 6,6 bei einer noch überschaubaren Zahl an abgegebenen Stimmen bewegt sich der Film im soliden Mittelfeld, ohne dass sich daraus eine breite öffentliche Resonanz ablesen lässt. Seit der Entstehung 2018 sind mittlerweile mehrere Jahre vergangen, was den Titel inzwischen zeitlich von seiner Kalten-Kriegs-Kulisse abrückt. Innerhalb des historischen Dramas reiht er sich in jene Werke ein, die politische Systeme über das Schicksal einer einzelnen, künstlerisch getriebenen Figur greifbar machen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Oleg Ivenko als Rudolf Nureyev
- Adèle Exarchopoulos als Clara Saint
- Chulpan Khamatova als Xenia Jurgenson
- Ralph Fiennes als Alexander Pushkin
- Alexey Morozov als Strizhevsky
- Raphaël Personnaz als Pierre Lacotte
- Olivier Rabourdin als Alexinsky
- Ravshana Kurkova als Farida Nureyeva
- Louis Hofmann als Teja Kremke
- Sergei Polunin als Yuri Soloviev
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Verfügbarkeit
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