The Help (2011)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Tate Taylor |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 141 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2011-08-09 |
| Altersfreigabe | FSK 0 |
| Budget | 25.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 216.600.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 8,2 (9.278 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Jackson, Mississippi, 1963. Eugenia Phelan, von allen Skeeter genannt, kommt vom Studium zurück und will schreiben. Ihre Freundinnen aus der Highschool sind verheiratet, führen Haushalte und beschäftigen Schwarze Hausangestellte, die ihre Kinder großziehen und dafür keine gemeinsame Toilette benutzen dürfen.
Skeeter beginnt, Aibileen Clark zu befragen — zunächst für eine Haushaltskolumne, dann für ein Buch. Was sie verlangt, ist gefährlich: In Mississippi kostet eine solche Aussage die Anstellung, mitunter mehr. Erst nach dem Mord an Medgar Evers finden sich weitere Frauen bereit, ebenfalls zu sprechen.
Entstehungsgeschichte
Die Vorlage ist Kathryn Stocketts Roman von 2009. Tate Taylor, mit Stockett seit der Kindheit befreundet, sicherte sich die Rechte, bevor das Buch überhaupt erschienen war — es war zuvor von rund sechzig Verlagen abgelehnt worden. DreamWorks erwarb die Verfilmungsrechte im März 2010; Taylor schrieb das Drehbuch und führte Regie.
Besetzt wurden Emma Stone als Skeeter, Viola Davis als Aibileen und Octavia Spencer als Minny. Spencer hatte als Vorlage für die Romanfigur gedient und spielte sie anschließend selbst.
Hinter den Kulissen
Gedreht wurde von Juli bis Oktober 2010 überwiegend in Greenwood, Mississippi, das für Jackson einstand; Steuervergünstigungen des Bundesstaats gaben den Ausschlag für den Drehort. Taylor legte den Produzenten Fotoalben möglicher Schauplätze vor, um seine Ortskenntnis geltend zu machen.
Die Produktion war von einem Rechtsstreit begleitet: Ablene Cooper, die langjährige Hausangestellte von Stocketts Bruder, verklagte die Autorin, weil die Figur Aibileen ihrer Person und ihrem Namen zu nahe komme. Die Klage wurde aus formalen Gründen abgewiesen.
Einordnung & Wirkung
Der Film spielte weltweit rund 222 Millionen Dollar ein, bei einem Budget von etwa 25 Millionen, und erhielt rund fünfundsiebzig Prozent zustimmende Besprechungen. Octavia Spencer gewann den Oscar als beste Nebendarstellerin; der Film war in drei weiteren Kategorien nominiert, darunter als bester Film.
Die Kritik daran war von Anfang an erheblich und hat zugenommen. Die Vereinigung Schwarzer Historikerinnen erklärte, der Film verzerre, übergehe und verharmlose die Erfahrungen Schwarzer Hausangestellter — insbesondere, weil er ihre Geschichte über eine weiße Journalistin erzählt, die dafür belohnt wird. Viola Davis äußerte Jahre später, sie habe sich selbst und ihre Leute verraten, und beschrieb den Film als in einem System entstanden, das sie ablehnt. Er gehört damit zu den Filmen, deren Auszeichnungen und deren Rezeption weit auseinanderfallen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Emma Stone als Skeeter Phelan
- Viola Davis als Aibileen Clark
- Bryce Dallas Howard als Hilly Holbrook
- Octavia Spencer als Minny Jackson
- Jessica Chastain als Celia Foote
- Ahna O'Reilly als Elizabeth Leefolt
- Allison Janney als Charlotte Phelan
- Anna Camp als Jolene French
- Eleanor Henry als Mae Mobley
- Emma Henry als Mae Mobley
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