The Farewell (2019)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Lulu Wang |
|---|---|
| Genre | Komödie, Drama |
| Laufzeit | 101 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2019-07-12 |
| Altersfreigabe | FSK 0 |
| Budget | 3.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 23.076.657 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,4 (1.586 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Billi lebt in New York und schreibt. Dann erfährt sie, dass ihre Großmutter in China unheilbar an Lungenkrebs erkrankt ist.
Die Familie beschließt, ihr die Diagnose zu verschweigen. Damit alle sich verabschieden können, ohne dass die Großmutter etwas merkt, wird die Hochzeit eines Cousins vorgezogen. Billi reist mit — und hält die Lüge kaum aus.
Entstehungsgeschichte
Der Film beruht auf dem Leben der Regisseurin. Lulu Wang hatte die Geschichte zuerst im April 2016 in einem Radiobeitrag für „This American Life" erzählt, unter dem Titel „What You Don't Know".
Wang führte Regie und schrieb das Drehbuch. Produziert wurde der Film unter anderem von Daniele Melia, Marc Turtletaub, Peter Saraf, Andrew Miano, Chris Weitz, Jane Zheng, Anita Gou und Wang selbst.
Awkwafina spielt Billi Wang, Tzi Ma den Vater Haiyan, Diana Lin die Mutter Jian, Zhao Shu-zhen die Großmutter Nai Nai und Chen Han den Cousin Hao Hao.
Die Kamera führte Anna Franquesa Solano, die Musik stammt von Alex Weston. Gedreht wurde im Juni 2018 an 24 Tagen in Changchun in China sowie in New York. Das Budget betrug drei Millionen Dollar.
Premiere war am 25. Januar 2019 in Sundance; A24 erwarb die weltweiten Rechte für sieben Millionen Dollar und brachte den Film am 12. Juli 2019 in die amerikanischen Kinos.
Hinter den Kulissen
Die Finanzierung war schwierig. Wang berichtete, viele Geldgeber hätten eine prominente weiße Figur in der Erzählung sehen wollen und die Geschichte kommerzieller gewünscht.
Dass der Film trotzdem so entstand, wie er gedacht war, ist sein wichtigster Umstand. Er wird überwiegend auf Mandarin gesprochen und spielt zum größten Teil in China.
Die Kamerafrau Anna Franquesa Solano nannte zwar Bezugspunkte, betonte aber, ihre Hauptinspiration sei das Zusammensein mit Lulu Wangs Familie in Changchun gewesen.
Der Nachspann enthält den entscheidenden Satz: Sechs Jahre nach ihrer Diagnose lebte Wangs Großmutter noch immer — und wusste noch immer nichts von ihrer Krankheit.
Einordnung & Wirkung
Bei drei Millionen Dollar Herstellungskosten spielte der Film weltweit 23,1 Millionen ein — 17,7 Millionen in den Vereinigten Staaten und Kanada, 5,4 Millionen anderswo. In China selbst blieb er bei 580.000 Dollar.
Rotten Tomatoes weist 97 Prozent aus, Metacritic 89 von 100.
Awkwafina gewann 2020 den Golden Globe als beste Hauptdarstellerin und 2019 den Gotham Award; der Film erhielt den Independent Spirit Award als bester Film, Zhao Shu-zhen den für die beste Nebendarstellerin. 2021 führte die Writers Guild of America das Drehbuch auf Platz 91 der 101 besten Drehbücher des 21. Jahrhunderts.
Christy Lemire schrieb, Zhao Shu-zhen sei die häufigste Quelle des Lachens — und werde einem still das Herz brechen. Richard Lawson hob in Vanity Fair hervor, Wang erzähle bewegend nicht nur von familiärer Liebe, sondern auch von der Erfahrung des Einwanderns.
Dass ausgerechnet in China kaum jemand den Film sah, ist die stillste Pointe seiner Bilanz.
Bilder








Besetzung & Stab
- Awkwafina als Billi
- Zhao Shuzhen als Nai Nai
- Hong Lu als Little Nai Nai
- Hong Lin als Doctor Wu
- Tzi Ma als Haiyan
- Diana Lin Xiaojie als Lu Jian
- Yang Xuejian als Mr. Li
- Becca Khalil als Shirley
- Jiang Yongbo als Uncle Haibin
- Chen Han als Hao Hao
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