The End? (2017)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Daniele Misischia |
|---|---|
| Genre | Horror, Thriller |
| Laufzeit | 100 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2017-08-14 |
| Altersfreigabe | FSK 18 |
| Einspielergebnis | 185.469 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,1 (394 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Claudio Verona ist ein junger, zynischer Geschäftsmann in Rom. An einem Tag, an dem ein wichtiges Geschäftstreffen ansteht, bleibt er im Fahrstuhl seines Bürogebäudes stecken. Was zunächst nach einem ärgerlichen Zwischenfall aussieht, entwickelt sich schnell zu einem persönlichen Albtraum.
Draußen, jenseits der Metallwände, breitet sich ein tödliches Virus aus, das Menschen in extrem gewalttätige Zombies verwandelt. Claudio muss einen Weg aus dem engen Gefängnis finden, in dem er festsitzt. Doch die Lage ist verzwickt: So bedrückend der Aufzug auch ist, er scheint im Moment der sicherste Ort der Welt zu sein. Die Frage, ob er hinaus will oder besser drinnen bleibt, wird damit zum eigentlichen Dilemma.
Entstehungsgeschichte
Mit diesem Film von 2017 legte Daniele Misischia eine Regiearbeit vor, die ganz auf einen Schauplatz setzt. Zur Besetzung gehören Alessandro Roja, Claudio Camilli, Euridice Axén und Bianca Friscelli.
Die Freigabe ab 18 Jahren unterstreicht, dass der Film seine Zombies nicht verharmlost und sich an ein erwachsenes Publikum mit Sinn für drastischen Horror richtet. Das Fragezeichen im Titel The End? deutet bereits an, dass hier ein Weltuntergang verhandelt wird, dessen Ausgang offen ist.
Hinter den Kulissen
Horror und Thriller verbinden sich in einer Anlage, die auf maximale Enge setzt. Der Horror speist sich aus der Zombieseuche, der Thriller aus der Situation eines Mannes, der festsitzt und nur ahnen kann, was draußen geschieht.
Die Beschränkung auf einen einzigen Schauplatz ist die wesentliche erzählerische Entscheidung. Ein Fahrstuhl bietet kaum Bewegungsfreiheit, und so muss die Spannung aus Geräuschen, Andeutungen von draußen und der wachsenden Verzweiflung der Hauptfigur entstehen. Das Klaustrophobische wird damit zum Motor der Geschichte. Zugleich gerät ein zynischer Geschäftsmann in eine Lage, in der Termine und Erfolg bedeutungslos werden. Dass ausgerechnet das Gefängnis Schutz bietet, kehrt die übliche Logik des Fluchtfilms geschickt um.
Einordnung & Wirkung
Mit 6,1 von 10 Punkten liegt die Durchschnittsbewertung leicht über der Mitte. Einige hundert Stimmen bilden die Grundlage, das Echo fällt damit wohlwollend, aber nicht begeistert aus.
Neun Jahre nach dem Erscheinen behauptet sich der Film in einem dicht besetzten Feld. Im Zombiegenre, das häufig auf weitläufige Schauplätze und Massenszenen setzt, wählt er den entgegengesetzten Weg und konzentriert die Apokalypse auf wenige Quadratmeter.
Bilder




Besetzung & Stab
- Alessandro Roia als Claudio Verona
- Claudio Camilli als Marcello
- Euridice Axén als Marta
- Bianca Friscelli als Sara
- Benedetta Cimatti als Silvia
- Giada Caruso als Giornalista
- Roberto Scotto Pagliara als Autista Riccardo
- Carolina Crescentini als Lorena (voce)
- Massimo Triggiani als Stefano / Voci Infetti (voce)
- Marco Manetti als Manutentore Ascensore (voce)
Ähnliche Titel
Verfügbarkeit
Aktuell bei keinem bekannten Streaming-Anbieter im Abo verfuegbar.