The Deep End - Trügerische Stille (2001)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | David Siegel |
|---|---|
| Genre | Mystery, Thriller, Krimi, Drama |
| Laufzeit | 101 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2001-01-21 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 3.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 10.031.529 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,1 (164 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Margaret lebt mit ihren drei Kindern und ihrem kranken Schwiegervater Jack am Lake Tahoe, während ihr Mann als Marine-Offizier monatelang auf See ist. Der Alltag ist durchorganisiert und ruhig, bis Margaret entdeckt, dass ihr 17-jähriger Sohn Beau eine Beziehung zu einem Mann namens Darby Reese führt. Sie sucht Reese auf und verbietet ihm den Kontakt zu ihrem Sohn. Am nächsten Morgen findet sie ihn tot am Bootssteg. Aus Angst um ihre Familie beseitigt sie die Leiche selbst – eine Entscheidung, die weitreichende Folgen hat, als der Kleinkriminelle Alek Spera an ihrer Tür auftaucht und Geld fordert.
Entstehungsgeschichte
"The Deep End - Trügerische Stille" entstand 2001 unter der Regie von Scott McGehee. In den Hauptrollen sind Tilda Swinton, Goran Višnjić, Jonathan Tucker und Josh Lucas zu sehen. Der Film ist ab 16 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Mystery, Thriller, Krimi und Drama verrät, dass es hier weniger um klassische Ermittlungsarbeit geht als um die psychologische Zuspitzung einer Ausnahmesituation. Im Zentrum steht eine Mutter, die aus Fürsorge zur Täterin wider Willen wird – eine Konstruktion, die die Geschichte konsequent aus ihrer Perspektive erzählt und Spannung weniger aus Action als aus moralischem Druck gewinnt. Dass die Bedrohung von außen erst nach der eigentlichen Tat einsetzt, verschiebt den Fokus von der Frage "was ist passiert" hin zu "was wird sie als Nächstes tun". Die familiäre Konstellation – abwesender Vater, kranker Großvater, ein Sohn mit einem Geheimnis – legt eine Erzählung über Kontrolle und deren Verlust nahe.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 6,1 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film im soliden Mittelfeld, ohne dass sich daraus eine breite Publikumsresonanz ablesen lässt. Seit dem Erscheinungsjahr 2001 sind mittlerweile über zwei Jahrzehnte vergangen, in denen sich das Thriller-Genre um zahlreiche Varianten des moralisch verstrickten Alltagsmenschen erweitert hat. Innerhalb dieses Feldes steht der Titel für eine leisere, figurenzentrierte Spielart, die auf äußere Effekte weitgehend verzichtet und stattdessen auf die innere Zerreißprobe seiner Hauptfigur setzt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Tilda Swinton als Margaret Hall
- Goran Višnjić als Alek Spera
- Jonathan Tucker als Beau Hall
- Josh Lucas als Darby Reese
- Peter Donat als Jack Hall
- Raymond J. Barry als Carlie Nagel
- Tamara Hope als Paige Hall
- Jordon Dorrance als Dylan Hall
- Heather Mathieson als Sue Lloyd
- Holmes Osborne als Loan Officer
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Verfügbarkeit
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