The Deep (2012)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Baltasar Kormákur |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 96 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2012-09-07 |
| Budget | 3.000.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,3 (133 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Winter 1984, die Nordsee vor den Westmännerinseln: Ein isländischer Fischkutter fährt aus, wie er es unzählige Male zuvor getan hat. Nahe der für ihre zerklüfteten Gewässer bekannten Inselgruppe verfängt sich das Schleppnetz am Meeresgrund, das Schiff kentert. Ein Teil der Besatzung ertrinkt sofort, den übrigen droht der Tod durch Unterkühlung im eisigen Wasser. Crew-Mitglied Gulli schafft es entgegen aller Wahrscheinlichkeit an Land. Als einziger Überlebender sieht er sich anschließend mit einer Situation konfrontiert, die alles andere als eine einfache Erlösung ist.
Entstehungsgeschichte
Regie führte Baltasar Kormákur, der Film entstand 2012 als Drama. In den Hauptrollen sind Ólafur Darri Ólafsson, Joi Johannsson, Þorbjörg Helga Þorgilsdóttir und Theodór Júlíusson zu sehen. Eine Altersfreigabe ist nicht bekannt.
Hinter den Kulissen
Die Geschichte beruht auf einer wahren Begebenheit, was der Erzählung von vornherein einen anderen Ton gibt als eine frei erfundene Katastrophenhandlung: Es geht weniger um Spektakel als um den Versuch, ein reales Überleben nachzuvollziehen. Die Beschränkung auf ein reines Drama, ohne Beimischung von Thriller- oder Actionelementen, deutet darauf hin, dass der Film das Geschehen eher aus innerer, psychologischer Perspektive begleitet als über äußere Spannungsmomente. Dass der Überlebende am Ende mit einer "zweifelhaften Gnade" konfrontiert wird, legt nahe, dass die Erzählung über den reinen Rettungsmoment hinausgeht und sich mit den Folgen des Überlebens auseinandersetzt – etwa mit Schuldgefühlen oder der Last, als Einziger davongekommen zu sein.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,3 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film im mittleren Bereich, ohne dass sich daraus ein deutliches Urteil ableiten lässt – die Zahl der Bewertungen ist zu gering für eine belastbare Tendenz. Seit der Entstehung 2012 sind mittlerweile mehr als zwölf Jahre vergangen, der Film ist also kein aktuelles Werk mehr, sondern hat sich in dieser Zeit als eines von vergleichsweise wenigen isländischen Dramen mit realem Hintergrund positioniert. Innerhalb des Genres ist er durch seinen dokumentarisch grundierten Stoff und die geografisch wie klimatisch spezifische Ausgangslage klar von reißerischeren Katastrophenfilmen abgegrenzt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Ólafur Darri Ólafsson als Gulli (Guðlaugs Friðþjófssonar)
- Joi Johannsson als Palli
- Þorbjörg Helga Þorgilsdóttir als Halla
- Theodór Júlíusson als Gulli's Father
- María Sigurðardóttir als Gulli's Mother
- Björn Thors als Hannes
- Stefán Hallur Stefánsson
- Þröstur Leó Gunnarsson
- Guðjón Pedersen
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Verfügbarkeit
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