The Cabin in the Woods (2012)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Drew Goddard |
|---|---|
| Genre | Horror, Mystery, Komödie |
| Laufzeit | 95 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2012-04-12 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 30.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 71.038.838 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,7 (8.807 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Fünf Studierende fahren übers Wochenende in eine abgelegene Hütte im Wald. Es gibt einen Sportler, eine Blondine, einen Gelehrten, einen Kiffer und die Unschuldige. Sie finden im Keller Gegenstände, lesen etwas laut vor und wecken damit eine Familie untoter Schmerzensfreunde.
Parallel dazu zeigt der Film von der ersten Einstellung an eine unterirdische Anlage, in der Angestellte in Hemd und Krawatte diesen Ablauf steuern: Sie lenken die Fünf in ihre Rollen, versprühen Substanzen, öffnen Türen und wetten in einem Bürobereich darauf, welches Wesen zum Einsatz kommt. Es ist ein Ritual, und es muss jedes Jahr stattfinden.
Entstehungsgeschichte
Drew Goddard und Joss Whedon schrieben das Drehbuch nach eigener Angabe in drei Tagen. Es war als Auseinandersetzung mit dem Genre gedacht — konkret als Gegenposition zur Entwicklung des Horrorfilms hin zu reiner Folterdarstellung, die beide ablehnten.
Der Film macht deshalb das Publikum zum Gegenstand: Die Angestellten im Kontrollraum verlangen genau die Bilder, für die Zuschauer Karten kaufen, und begründen das mit der Rettung der Welt.
Hinter den Kulissen
Gedreht wurde von März bis Mai 2009 in Vancouver. Für die Wesen war das AFX Studio zuständig; entworfen wurden rund sechzig verschiedene Ungeheuer, zeitweise arbeiteten fast siebzig Menschen daran. Der Anteil handgemachter Effekte ist entsprechend hoch.
Danach passierte drei Jahre nichts. MGM wollte den Film nachträglich räumlich umarbeiten lassen und verschob den Start mehrfach; 2010 wurde er wegen der finanziellen Schieflage des Studios auf unbestimmte Zeit ausgesetzt. Erst nach dem Verkauf an Lionsgate kam er 2012 ins Kino — inzwischen war Chris Hemsworth, damals ein unbekannter Nebendarsteller, durch "Thor" ein Star geworden.
Einordnung & Wirkung
Der Film spielte weltweit rund 67 Millionen Dollar ein, bei einem Budget von 30 Millionen, und erhielt rund zweiundneunzig Prozent zustimmende Besprechungen.
Er gilt seither als eine der wenigen gelungenen Selbstbetrachtungen des Genres — ein Film, der die Regeln des Horrorfilms nicht bloß aufzählt, sondern zu seiner Handlung macht und im letzten Akt sämtliche Beteiligten daran zugrunde gehen lässt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Kristen Connolly als Dana Polk
- Fran Kranz als Marty Mikalski
- Chris Hemsworth als Curt Vaughn
- Jesse Williams als Holden McCrea
- Anna Hutchison als Jules Louden
- Richard Jenkins als Richard Sitterson
- Bradley Whitford als Steve Hadley
- Amy Acker als Wendy Lin
- Brian J. White als Daniel Truman
- Sigourney Weaver als The Director
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Verfügbarkeit
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