The Assistant (2020)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Kitty Green |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 88 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2020-01-31 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Einspielergebnis | 1.338.881 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,3 (546 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Jane hat das College gerade hinter sich und ein klares Ziel vor Augen: Sie will Filmproduzentin werden. Der Einstieg scheint zu gelingen, denn sie bekommt eine Stelle als Junior-Assistentin bei einem mächtigen Unterhaltungsmogul. Ihre Tage bestehen aus dem, was Assistenten eben tun: Kaffee kochen, Papier im Kopierer nachlegen, Mittagessen bestellen, Reisen organisieren, Anrufe entgegennehmen, neue Mitarbeiter begrüßen.
Je länger sie dieser Routine folgt, desto deutlicher nimmt sie wahr, was um sie herum geschieht. Der Missbrauch in ihrer Branche wird ihr bewusst, nicht als einzelner Vorfall, sondern als Muster. Als sie sich entscheidet, dagegen anzugehen, stößt sie auf ein System, in dem diese Behandlung tief verankert ist.
Entstehungsgeschichte
Kitty Green führte Regie bei diesem Film aus dem Jahr 2020. Julia Garner, Matthew Macfadyen, Makenzie Leigh und Kristine Froseth sind die genannten Darsteller. Bemerkenswert ist die Altersfreigabe ab 12 Jahren bei einem Stoff, der von Missbrauch handelt: Sie deutet darauf hin, dass der Film seine Wirkung nicht über explizite Szenen erzielt.
Hinter den Kulissen
Der Film trägt nur ein Genre: Drama. Kein Thriller, keine Krimikomponente, obwohl das Thema beides hergeben würde. Diese Entscheidung sagt viel über die Anlage. Der Film reiht Handgriffe aneinander, Kaffee, Kopierer, Telefon, und genau in dieser Reihung liegt das Prinzip: Das Ungeheuerliche zeigt sich in der Routine, nicht im Ausbruch. Der Mogul selbst bleibt namenlos, eine Leerstelle, um die sich alles ordnet. Erzählt wird aus der Perspektive der Untersten in der Hierarchie, die alles sieht, weil sie für alle unsichtbar ist. Das Drama entsteht aus der Frage, was ein einzelner Mensch gegen eine Struktur ausrichten kann, die so tief verankert ist.
Einordnung & Wirkung
Die Bewertung von 6,3 von 10 liegt im mittleren Bereich, ein Wert, wie er bei zurückhaltend erzählten Dramen häufig zustande kommt. Die Stimmenbasis umfasst einige hundert Urteile. Seit dem Erscheinen sind 6 Jahre vergangen, der Film gehört damit zu den jüngeren Titeln seines Genres. Im Feld der Dramen über Machtmissbrauch am Arbeitsplatz vertritt er die stille Variante, die den Alltag selbst als Beweismittel vorführt und dem Publikum die Schlussfolgerung überlässt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Julia Garner als Jane
- Matthew Macfadyen als Wilcock
- Makenzie Leigh als Ruby
- Kristine Froseth als Sienna
- Jonny Orsini als Male Assistant 2
- Noah Robbins als Male Assistant 1
- Alexander Chaplin als Max
- Jay O. Sanders als Boss (voice)
- Juliana Canfield als Sasha
- Dagmara Dominczyk als Ellen
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Verfügbarkeit
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