The Amazing Spider-Man 2: Rise of Electro (2014)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Marc Webb |
|---|---|
| Genre | Action, Abenteuer, Science Fiction |
| Laufzeit | 142 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2014-04-16 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 200.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 716.934.779 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,6 (14.746 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Peter Parker hat Gwen Stacys Vater versprochen, sich von ihr fernzuhalten, und bricht das Versprechen fortlaufend. Nebenbei sucht er nach Antworten über seine Eltern, deren Verschwinden mit dem Konzern Oscorp zusammenhängt.
Dort arbeitet Max Dillon, ein übersehener Elektroingenieur, der Spider-Man verehrt und nach einem Unfall mit elektrischen Aalen zu Electro wird. Gleichzeitig kehrt Harry Osborn zurück, Peters alter Freund, der an derselben Erbkrankheit stirbt wie sein Vater und in Spider-Mans Blut die einzige Rettung sieht. Der Film führt drei Handlungsstränge parallel und endet mit dem Tod Gwen Stacys.
Entstehungsgeschichte
Sony plante zu diesem Zeitpunkt ein eigenes Filmuniversum rund um Spider-Man, mit angekündigten Ablegern zu den Sinister Six und zu Venom. Dieser Film sollte die Grundlagen dafür legen, was seinen Umfang erklärt — mehrere Figuren werden eingeführt, deren Handlungsbögen erst später aufgehen sollten.
Marc Webb kehrte als Regisseur zurück. Die Handlung um Peters Eltern, im ersten Teil nur angerissen, wurde ausgebaut. Der Tod Gwen Stacys folgt einer der bekanntesten Comicerzählungen von 1973 und war für die Reihe von Anfang an vorgesehen.
Hinter den Kulissen
Die Effekte für Electro entstanden über ein Verfahren, das elektrische Entladungen als Volumen statt als Linien berechnet; die Figur ist über weite Strecken vollständig digital, mit Jamie Foxx' Gesicht als Grundlage.
Die Schwingsequenzen wurden gegenüber dem Vorgänger deutlich erweitert und teilweise mit Seilaufnahmen über realen New Yorker Straßen gedreht. Für Gwens Sturz im Uhrturm arbeitete das Team an einer Einstellung, in der die Zeit sich verlangsamt — das bekannteste Bild des Films. Emma Stone und Andrew Garfield spielten die Szene über mehrere Tage.
Einordnung & Wirkung
Der Film spielte weltweit rund 709 Millionen Dollar ein — weniger als jeder vorherige Spider-Man-Film — und wurde deutlich schlechter besprochen als der Vorgänger. Kritisiert wurde vor allem die Überfrachtung mit Handlungssträngen, die nur der Vorbereitung anderer Filme dienen.
Die Folgen waren erheblich: Sony sagte die geplanten Ableger ab und begann Verhandlungen mit Marvel, aus denen die gemeinsame Nutzung der Figur hervorging. Die Reihe endete damit nach zwei Teilen. Er gilt heute als Standardbeispiel für den Fehler, ein Filmuniversum aufzubauen, bevor ein einzelner Film für sich funktioniert.
Bilder








Besetzung & Stab
- Andrew Garfield als Spider-Man / Peter Parker
- Emma Stone als Gwen Stacy
- Jamie Foxx als Electro / Max Dillon
- Dane DeHaan als Green Goblin / Harry Osborn
- Colm Feore als Donald Menken
- Felicity Jones als Felicia
- Paul Giamatti als Aleksei Sytsevich
- Sally Field als Aunt May
- Embeth Davidtz als Mary Parker
- Campbell Scott als Richard Parker
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Verfügbarkeit
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