(500) Days of Summer (2009)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Marc Webb |
|---|---|
| Genre | Komödie, Drama, Liebesfilm |
| Laufzeit | 95 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2009-07-17 |
| Altersfreigabe | FSK 0 |
| Budget | 7.500.000 $ |
| Einspielergebnis | 60.781.545 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,3 (11.302 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Tom arbeitet als Texter für Glückwunschkarten und glaubt an die eine große Liebe. Summer, die neue Assistentin seines Chefs, glaubt nicht daran und sagt das mehrfach deutlich. Sie werden ein Paar, und der Film erzählt die fünfhundert Tage dieser Beziehung in beliebiger Reihenfolge, mit einer Tagesnummer als Einblendung.
Der Erzähler weist zu Beginn darauf hin, dass dies keine Liebesgeschichte sei. Die Konstruktion macht deutlich, was Tom nicht sieht: Er erinnert die guten Tage anders, als sie waren, und übersieht durchgehend, dass Summer ihm von Anfang an gesagt hat, was sie will. Die Bildhälfte "Erwartung und Wirklichkeit" nebeneinander ist die bekannteste Umsetzung dieser Idee.
Entstehungsgeschichte
Scott Neustadter schrieb das Drehbuch mit Michael H. Weber auf Grundlage einer eigenen gescheiterten Beziehung; die Figur Summer trägt Züge einer realen Person. Er hat später gesagt, er habe beim Schreiben noch geglaubt, im Recht zu sein, und erst durch die Reaktionen begriffen, dass der Film Tom nicht entlastet.
Marc Webb kam vom Musikvideo und drehte hier seinen ersten Spielfilm. Das Budget lag bei rund 7,5 Millionen Dollar. Joseph Gordon-Levitt und Zooey Deschanel hatten zuvor bereits gemeinsam gespielt.
Hinter den Kulissen
Gedreht wurde in Los Angeles, in etwa fünfunddreißig Tagen. Die Farbdramaturgie ordnet Summer durchgehend Blau zu; je weiter die Beziehung fortschreitet, desto stärker verschwindet die Farbe aus Toms Umgebung.
Die Musicalnummer nach der ersten gemeinsamen Nacht wurde in einem realen Park mit Passanten und Statisten choreografiert. Für die geteilte Bildschirmsequenz auf der Party spielten die Darsteller beide Fassungen unmittelbar nacheinander. Webb verzichtete auf einen komponierten Score und setzte auf Popstücke, die Toms Selbstbild spiegeln — The Smiths, Hall & Oates, Regina Spektor.
Einordnung & Wirkung
Der Film spielte weltweit rund 60 Millionen Dollar ein und wurde überwiegend positiv aufgenommen.
Seine Rezeption ist ein Lehrstück: Über Jahre wurde Summer von einem Teil des Publikums als herzlos gelesen, obwohl der Film das Gegenteil zeigt — sie ist die Einzige, die ehrlich bleibt. Die Autoren und Joseph Gordon-Levitt haben das mehrfach richtiggestellt. Der Film prägte zudem eine Figurenkritik, die seither Standard ist: die Vorstellung, eine Frau existiere, um einen unzufriedenen Mann aus seiner Lethargie zu holen, wird hier ausdrücklich als Toms Irrtum vorgeführt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Joseph Gordon-Levitt als Tom
- Zooey Deschanel als Summer
- Geoffrey Arend als McKenzie
- Chloë Grace Moretz als Rachel
- Matthew Gray Gubler als Paul
- Clark Gregg als Vance
- Patricia Belcher als Millie
- Rachel Boston als Alison
- Minka Kelly als Autumn
- Charles Walker als Millie's New Husband
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Verfügbarkeit
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