Tales from the Hood (1995)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Rusty Cundieff |
|---|---|
| Genre | Horror, Krimi, Thriller, Drama, Fantasy |
| Laufzeit | 98 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1995-05-24 |
| Budget | 6.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 12.000.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,3 (199 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
In einem Bestattungsinstitut warten drei Kleinkriminelle auf einen Drogendeal, der über Mister Simms abgewickelt werden soll. Statt zur Sache zu kommen, erzählt der seltsame Hausherr ihnen vier Geschichten aus seinem Fundus. Die erste handelt von einem schwarzen Bürgerrechtler, der von drei weißen Polizisten getötet wird und aus seinem Grab zurückkehrt, um Rache zu nehmen. Die zweite folgt einem Jungen, der von seinem Stiefvater misshandelt wird und die Schuld einem „Monster“ gibt, ehe er sich und seine Mutter mit magischen Mitteln zu retten versucht. In der dritten Geschichte will ein ehemaliges Ku-Klux-Klan-Mitglied Gouverneur werden und bekommt es mit einer Voodoo-Königin und ihren mörderischen Puppen zu tun. Die vierte schließlich begleitet ein gewalttätiges Bandenmitglied, das in Gewahrsam einer fragwürdigen Schocktherapie unterzogen wird. Wie sich die Rahmenhandlung um die drei Wartenden auflöst, bleibt hier offen.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 1995 unter der Regie von Rusty Cundieff. In den Hauptrollen sind Clarence Williams III, Joe Torry, De'Aundre Bonds und Samuel Monroe Jr. zu sehen.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Horror, Krimi, Thriller, Drama und Fantasy zeigt sich unmittelbar in der Anthologie-Struktur: Jede der vier Episoden bedient ein eigenes Genreregister, von Zombie-Rache über häusliche Gewalt bis zu Voodoo-Mythologie und Anstaltshorror. Die Rahmenhandlung mit den drei Wartenden im Bestattungsinstitut verbindet die einzelnen Geschichten lose und liefert die Erzählinstanz, durch die Mister Simms seine Fälle vorträgt. Die wiederkehrenden Themen – Polizeigewalt, Missbrauch, Rassismus, Klanstrukturen und Institutionen – deuten darauf hin, dass die einzelnen Schauergeschichten jeweils gesellschaftliche Konflikte in horrorhafte Bilder übersetzen, statt reinen Schockeffekten zu dienen.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 6,3 bei einer eher schmalen, niedrigen dreistelligen Stimmenzahl bewegt sich der Titel im mittleren Bereich dessen, was Horror-Anthologien seiner Art gemeinhin erreichen. Seit dem Erscheinungsjahr 1995 sind mittlerweile 30 Jahre vergangen, was den Film innerhalb des Episodenhorror-Genres zu einem länger zurückliegenden Beispiel macht, dessen Themenwahl – Rassismus, häusliche Gewalt, staatliche Gewalt – ihn von rein unterhaltungsorientierten Vertretern des Genres abhebt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Clarence Williams III als Mr. Simms (segment "Welcome to My Mortuary")
- Joe Torry als Stack (segment "Welcome to My Mortuary")
- De'Aundre Bonds als Ball (segment "Welcome to My Mortuary")
- Samuel Monroe Jr. als Bulldog (segment "Welcome to My Mortuary")
- Wings Hauser als Strom (segment "Rogue Cop Revelation")
- Tom Wright als Martin Moorehouse (segment "Rogue Cop Revelation")
- Anthony Griffith als Clarence (segment "Rogue Cop Revelation")
- Michael Massee als Newton (segment "Rogue Cop Revelation")
- Duane Whitaker als Billy (segment "Rogue Cop Revelation")
- David Alan Grier als Carl Johnson (segment "Boys Do Get Bruised")
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Verfügbarkeit
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