Tagebuch eines Skandals (2006)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Richard Eyre |
|---|---|
| Genre | Drama, Liebesfilm |
| Laufzeit | 92 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2006-12-25 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 15.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 49.814.392 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,1 (1.015 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Sheba Hart kommt als neue Lehrerin an eine Londoner Schule und gewinnt schnell die Sympathien aller. Auch Barbara Covett, eine verbitterte Erzieherin am selben Haus, ist von ihr eingenommen. Zwischen den beiden sehr unterschiedlichen Frauen entsteht eine Freundschaft, die für Barbara bald den Charakter einer Obsession annimmt. Als sie entdeckt, dass Sheba ein Verhältnis mit einem Schüler unterhält, wird aus Zuneigung Eifersucht: Barbara nutzt ihr Wissen gnadenlos aus, um sich immer weiter in Shebas Leben zu schieben. Wohin die Zuspitzung führt, hält die Ausgangslage offen.
Entstehungsgeschichte
Richard Eyre inszenierte den 2006 erschienenen Film, der im englischen Sprachraum „Notes on a Scandal“ heißt. Zur Besetzung gehören Judi Dench, Cate Blanchett, Bill Nighy und Andrew Simpson. Die Altersfreigabe ab 12 Jahren fällt angesichts des Stoffes eher niedrig aus und deutet darauf hin, dass der Film die heiklen Vorgänge eher verhandelt als zeigt.
Hinter den Kulissen
Als Drama und Liebesfilm angelegt, ist der Film in beiden Richtungen unbequem. Was hier als Zuneigung beginnt, ist Abhängigkeit, und was als Verhältnis erscheint, betrifft ein Machtgefälle zwischen einer Lehrerin und einem Schüler. Die Anlage arbeitet mit einem Ungleichgewicht auf zwei Ebenen, zwischen den beiden Frauen und innerhalb der Schule, und beide Ebenen spiegeln sich. Die Erzählweise, die schon der deutsche Titel nahelegt, macht dabei einiges aus: Wer aufzeichnet, wählt aus, und wer auswählt, urteilt. Eine Geschichte, die über Notizen vermittelt wird, stellt damit zwangsläufig die Frage, wie verlässlich das Erzählte ist.
Einordnung & Wirkung
7,1 von 10 bei einer Stimmenzahl im vierstelligen Bereich weisen auf eine stabile Zustimmung hin, ohne Ausschläge. 20 Jahre nach dem Erscheinen wirkt der Stoff nicht gealtert, weil er zwei Dinge verhandelt, die nicht an eine Zeit gebunden sind: Einsamkeit und Machtmissbrauch. Im Feld des Kammerdramas gehört der Film zu den Arbeiten, die ihre Wirkung fast vollständig aus zwei Figuren beziehen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Judi Dench als Barbara Covett
- Cate Blanchett als Sheba Hart
- Bill Nighy als Richard Hart
- Andrew Simpson als Steven Connolly
- Phil Davis als Brian Bangs
- Michael Maloney als Sandy Pabblem
- Juno Temple als Polly Hart
- Max Lewis als Ben Hart
- Joanna Scanlan als Sue Hodge
- Julia McKenzie als Marjorie
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Verfügbarkeit
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