Tagebuch einer Nymphomanin (2008)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Christian Molina |
|---|---|
| Genre | Drama, Liebesfilm |
| Laufzeit | 101 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2008-10-17 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| TMDB-Bewertung | 5,6 (371 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Val ist 28 Jahre alt, hat studiert, wirkt anziehend und muss sich um Geld keine Sorgen machen. Sie sucht ständig neue Erfahrungen, um ihre sexuelle Neugier zu stillen, und entscheidet selbst, mit wem und wann sie schläft. Dieses Leben am Limit bleibt nicht ohne Folgen: Mit Männern, im Beruf und im Freundeskreis häufen sich die Konflikte.
Als ihre Großmutter stirbt, gerät Vals Leben an einen Wendepunkt. Sie verliert ihre Stelle und lernt kurz darauf Jaime kennen, in den sie sich rückhaltlos verliebt. Was folgt, ist eine lange Beziehung voller Höhen und Tiefen, die schließlich auf traumatische Weise zerbricht. Val bleibt allein zurück, mit Schulden und einem Selbstwertgefühl am Boden, zeitweise kurz davor, sich das Leben zu nehmen. In dieser Lage trifft sie eine Entscheidung, die alles verändert: Sie beginnt, in einem Haus für Luxusprostitution zu arbeiten.
Entstehungsgeschichte
Inszeniert hat das Drama Christian Molina, erschienen ist es 2008. Vor der Kamera stehen Belén Fabra, Leonardo Sbaraglia, Llum Barrera und Geraldine Chaplin. Angesichts des Themas überrascht es nicht, dass der Film erst ab 16 Jahren freigegeben ist.
Hinter den Kulissen
Drama und Liebesfilm greifen hier ineinander. Der Titel kündigt ein Tagebuch an und damit eine Perspektive, die nah an der Hauptfigur bleibt. Jedes Ereignis wird an Vals innerer Entwicklung gemessen.
Auffällig ist die Bewegung der Erzählung. Zu Beginn erscheint Val als Frau, die ihr Leben bewusst gestaltet und ihre Freiheit auskostet. Mit jedem Einschnitt wird dieser Spielraum enger, bis Schulden und Einsamkeit die Entscheidungen diktieren. Der Schritt in die Prostitution steht deshalb nicht am Anfang, sondern am Ende einer Kette von Verlusten.
Einordnung & Wirkung
Mit 5,6 von 10 Punkten liegt die Bewertung im Mittelfeld. Getragen wird sie von einigen hundert Stimmen, genug für eine Tendenz, zu wenig für ein breites Urteil.
Seit dem Erscheinen sind 18 Jahre vergangen. Innerhalb von Drama und Liebesfilm gehört der Titel zu den Werken, die Sexualität nicht als Beiwerk behandeln, sondern zum Ausgangspunkt einer Figurenstudie machen. Weil Suizidgedanken, Verschuldung und Prostitution zum Stoff gehören, verlangt der Film eher Aufmerksamkeit als leichte Zerstreuung.
Bilder







Besetzung & Stab
- Belén Fabra als Valérie
- Leonardo Sbaraglia als Jaime
- Llum Barrera als Sonia
- Geraldine Chaplin als Abuela de Valére
- Ángela Molina als Cristina
- Pedro Gutiérrez als Hassan
- José Chaves als Pedro
- Jorge Yaman als Íñigo
- David Vert als Alex
- Jaume García Arija als Alessandro
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Verfügbarkeit
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