Täuschung (2021)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Arnaud Desplechin |
|---|---|
| Genre | Drama, Liebesfilm |
| Laufzeit | 105 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2021-07-17 |
| TMDB-Bewertung | 5,4 (109 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
England, 1987: Der jüdisch-amerikanische Schriftsteller Philip lebt mit seiner Frau im Londoner Exil und verbringt zugleich viel Zeit mit seiner englischen Geliebten, einer 33-Jährigen, die in einer unglücklichen Ehe steckt. Während ihr eigenes Eheleben ihr zunehmend unerträglich wird, findet sie in der Affäre mit Philip Geborgenheit und körperliche Erfüllung. Die Situation eskaliert, als Philips Frau ein Notizbuch entdeckt, in dem Gespräche mit seinen Affären festgehalten sind – für sie der Beweis seiner Untreue. Philip streitet alles ab und behauptet, es handle sich nur um erfundene Dialoge, Produkte seiner schriftstellerischen Fantasie. Ob diese intimen, detailreichen Aufzeichnungen tatsächlich reine Erfindung sind, bleibt in der Schwebe.
Entstehungsgeschichte
„Täuschung“ entstand 2021 unter der Regie von Arnaud Desplechin. Der Film ist als Drama mit Liebesgeschichte angelegt. In den Hauptrollen stehen Denis Podalydès, Léa Seydoux, Emmanuelle Devos und Anouk Grinberg.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Drama und Liebesfilm zeigt sich bereits in der Grundkonstellation: eine Affäre, die als Zufluchtsort vor einer unglücklichen Ehe dient, und ein Ehekonflikt, der über die Frage von Wahrheit und Fiktion in Texten ausgetragen wird. Dass die zentrale Auseinandersetzung an einem Notizbuch mit Dialogen entzündet wird, verlagert den Konflikt von der reinen Beziehungsebene auf eine Ebene, in der Schreiben, Erinnerung und Erfindung nicht klar zu trennen sind. Die Besetzung mit mehreren erfahrenen Darstellerinnen und Darstellern deutet auf eine dialoglastige, figurenzentrierte Erzählweise hin, die stärker auf Gespräche als auf äußere Handlung setzt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 5,4 bei einer noch überschaubaren Zahl abgegebener Stimmen zeichnet sich bislang kein eindeutiges Meinungsbild ab, sondern eher eine verhaltene, uneinheitliche Resonanz. Seit dem Erscheinungsjahr 2021 sind mittlerweile mehrere Jahre vergangen, ohne dass sich daran etwas Grundlegendes geändert hätte. Innerhalb des Beziehungsdramas positioniert sich der Film über seine literarisch grundierte Erzählform, die Treue, Erinnerung und Fiktion enger miteinander verknüpft, als es in klassischeren Liebesfilmen üblich ist.
Bilder







Besetzung & Stab
- Denis Podalydès als Philip
- Léa Seydoux als The English Lover
- Emmanuelle Devos als Rosalie
- Anouk Grinberg als Philip's Wife
- Mădălina Constantin als The Czech
- Miglen Mirtchev als Ivan
- Rebecca Marder als The Student
- Saadia Bentaïeb als The Prosecutor
- André Oumansky als Philip's Father
- Gennadiy Fomin als The Czech Writer Friend
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Verfügbarkeit
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