T-34 - Das Duell (2018)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Алексей Сидоров |
|---|---|
| Genre | Drama, Historie, Kriegsfilm |
| Laufzeit | 139 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2018-12-27 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 8.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 36.220.872 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,2 (967 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Nahe Moskau führt Leutnant Nikolai Ivushkin, Kommandant eines T-34, einen ungleichen Kampf gegen das Panzerass Klaus Jäger. Sein Auftrag kommt einem Selbstmordkommando gleich: Ein Dutzend gegnerischer Panzer soll er allein vernichten. Er gewinnt die Schlacht und überlebt knapp, verliert dabei seinen Panzer und verbringt drei Jahre in Gefangenschaft. Im Frühjahr 1944 erhält Jäger den Befehl, ein Trainingszentrum für deutsche Panzerkräfte aufzubauen; als Ziel dient dort ein neuer T-34. So kreuzen sich die Wege der beiden Männer ein zweites Mal. Jäger bietet dem Gefangenen an, diesen Panzer zu kommandieren und sich seine Besatzung aus Mitgefangenen zusammenzustellen. Ivushkin nutzt die Übungen für etwas anderes: eine sorgfältig geplante Flucht.
Entstehungsgeschichte
Алексей Сидоров führte Regie bei dem 2018 herausgekommenen Film, der Drama, Historie und Kriegsfilm verbindet. In der Besetzung stehen Alexander Petrov, Виктор Добронравов, Irina Wladimirowna Starschenbaum und Vinzenz Kiefer. Freigegeben ist die Arbeit ab zwölf Jahren, was für einen Kriegsstoff vergleichsweise niedrig ausfällt.
Hinter den Kulissen
Die Genrekombination erklärt die Bauweise der Geschichte. Als Historienfilm ist sie an einen konkreten Zeitraum gebunden, als Kriegsfilm an das Gerät: Der T-34 ist weniger Kulisse als Mitspieler, im Titel wie im Zentrum beider Handlungsteile. Das Drama liegt im Verhältnis zwischen Ivushkin und Jäger, das über Jahre hinweg als Duell angelegt ist. Erst stehen sie einander auf dem Schlachtfeld gegenüber, dann als Bewacher und Gefangener, schließlich in einer Anordnung, in der der Unterlegene die Regeln des Überlegenen gegen ihn wendet. Dass die Besatzung aus Lagerinsassen zusammengestellt wird, verschiebt die Erzählung zusätzlich in Richtung eines Ausbruchsplans.
Einordnung & Wirkung
7,2 von 10 Punkten bei einigen hundert Stimmen weisen auf eine überwiegend zustimmende Aufnahme hin, gestützt allerdings auf eine begrenzte Zahl von Bewertungen. Acht Jahre nach 2018 steht der Film in einem Genre, das seine Schauwerte aus Material und Manöver zieht. Bei einem Stoff, der reale Kriegsjahre berührt, bleibt jede Darstellung eine erzählerische Zuspitzung; wie die Flucht ausgeht, wird hier nicht verraten.
Bilder








Besetzung & Stab
- Alexander Petrov als Nikolay Ivushkin
- Victor Dobronravov als Vasilenok
- Irina Starshenbaum als Anya Yartseva
- Vinzenz Kiefer als Klaus Jäger
- Petr Skvortsov als Lykov
- Semyon Treskunov als Vasiliy Teterya
- Artyom Bystrov als Korin
- Michael Janibekyan
- Anton Bogdanov als Demyan Volchok
- Yuliya Dzhulai
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