Synecdoche, New York (2008)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Charlie Kaufman |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 124 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2008-10-24 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 20.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 4.383.538 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,5 (1.674 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Caden Cotard ist Theaterregisseur und Hypochonder. Als er ein hoch dotiertes Stipendium erhält, trennt sich seine Frau Adele von ihm.
Mit dem Preisgeld beginnt er ein Vorhaben ohne absehbares Ende: In einer leerstehenden Lagerhalle in Manhattan lässt er New York nachbauen, um sein eigenes Leben als Theaterstück aufzuführen. Je weiter er kommt, desto weniger findet er zum Kern dessen, was er erzählen wollte.
Entstehungsgeschichte
Charlie Kaufman führte Regie und schrieb das Drehbuch; es war sein Debüt als Regisseur.
Philip Seymour Hoffman spielt Caden Cotard, Samantha Morton die Hazel, Michelle Williams die Claire Keen, Catherine Keener die Adele Lack und Emily Watson die Tammy.
Produziert wurde der Film von Anthony Bregman, Spike Jonze, Charlie Kaufman und Sidney Kimmel. Die Kamera führte Frederick Elmes, den Schnitt besorgte Robert Frazen, die Musik stammt von Jon Brion.
Gedreht wurde in New York City, in Schenectady und in Woodlawn. Der Film dauert 124 Minuten, ist ab 12 Jahren freigegeben, und die Produktionskosten betrugen 20 Millionen Dollar.
Hinter den Kulissen
Der Titel ist die Anleitung. Eine Synekdoche ist die Figur, bei der ein Teil für das Ganze steht — und Schenectady, wo teilweise gedreht wurde, klingt fast so. Der Film nimmt diese sprachliche Nähe beim Wort: Ein Nachbau von New York in einer Halle in New York soll für das Leben stehen, das dort geführt wird.
Daraus folgt eine Konstruktion, die sich selbst überholt. Je genauer Caden sein Leben nachstellt, desto mehr Leben entsteht, das nachgestellt werden müsste. Der Film hat damit kein erreichbares Ziel, sondern nur eine Bewegung.
Bemerkenswert ist die Besetzung der Frauenrollen. Samantha Morton, Michelle Williams, Catherine Keener und Emily Watson stehen um eine Hauptfigur herum, deren Verhältnis zu ihnen der eigentliche Gegenstand ist.
Einordnung & Wirkung
Bei 20 Millionen Dollar Herstellungskosten spielte der Film nur rund vier Millionen ein.
Roger Ebert kürte ihn zum besten Film der 2000er Jahre. Beschrieben wird er als stellenweise verwirrend und zugleich tief traurig.
Der Abstand zwischen Eberts Urteil und dem Einspielergebnis ist einer der größten, die sich bei einem Film dieser Größenordnung finden lassen. Er beschreibt eine Arbeit, die kein Publikum sucht, sondern eines voraussetzt.
Dass ein Drehbuchautor mit seinem Regiedebüt einen Film über einen Regisseur macht, der an seinem eigenen Werk zerbricht, gehört zur Anlage. Der Film handelt von dem Vorhaben, das er selbst ist.
Bilder








Besetzung & Stab
- Philip Seymour Hoffman als Caden Cotard
- Samantha Morton als Hazel
- Michelle Williams als Claire Keen
- Catherine Keener als Adele Lack
- Emily Watson als Tammy
- Dianne Wiest als Ellen Bascomb / Millicent Weems
- Jennifer Jason Leigh als Maria
- Hope Davis als Madeleine Gravis
- Tom Noonan als Sammy Barnathan
- Sadie Goldstein als Olive (4 years old)
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Verfügbarkeit
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