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Charlie Kaufman

Charlie Kaufman

Regisseur · geboren 1958-11-19

Werdegang

Charles Stuart Kaufman, geboren am 19. November 1958, ist ein US-amerikanischer Filmemacher und Schriftsteller. Sein Werk ist geprägt von postmodernen und surrealistischen Erzählweisen. Kaufman begann seine Karriere als Drehbuchautor und wurde durch die Zusammenarbeit mit den Regisseuren Spike Jonze und Michel Gondry bekannt, unter anderem an den Filmen „Being John Malkovich" (1999), „Adaption – Der Orchideen-Dieb" (2002) und „Vergiss mein nicht!" (2004). Später übernahm er selbst die Regie, etwa bei „Synecdoche, New York" (2008), „Anomalisa" (2015) und „I'm Thinking of Ending Things" (2020). 2020 veröffentlichte er zudem den Roman „Antkind".

Filmografie bei uns

Als Regisseur ist Kaufman bei uns mit zwei Titeln vertreten: „Synecdoche, New York" aus dem Jahr 2008 und „I'm Thinking of Ending Things" aus dem Jahr 2020. Zwischen beiden Werken liegen zwölf Jahre. Beide sind Spielfilme, keine Serien, und bewegen sich thematisch in den Genres Drama, Mystery und Thriller. Der erste Titel entstand fünfzig Jahre nach seiner Geburt, der zweite 62 Jahre danach.

Einordnung

Die beiden bei uns geführten Filme kommen auf Bewertungen von 7,5 und 6,5, was einem Durchschnitt von 7,0 entspricht. Damit liegen beide Werke in einem oberen mittleren bis guten Bereich, wobei „Synecdoche, New York" die etwas höhere Bewertung erhält. Der zeitliche Abstand von zwölf Jahren zwischen den beiden Titeln zeigt, dass sich die Regiearbeit im vorliegenden Katalog auf zwei einzelne Werkphasen beschränkt, ohne dass sich daraus eine durchgehende Werklinie ablesen lässt.

Filmografie (Regie)

Synecdoche, New York
Synecdoche, New York
2008
I'm Thinking of Ending Things
I'm Thinking of Ending Things
2020