Sukiyaki Western Django (2007)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Takashi Miike |
|---|---|
| Genre | Abenteuer, Action, Komödie, Western, Thriller |
| Laufzeit | 121 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2007-09-15 |
| Budget | 3.800.000 $ |
| Einspielergebnis | 2.725.258 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,2 (368 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Zwei Clans liegen im Krieg: der weiße Genji-Clan unter der Führung von Yoshitsune und der rote Heike-Clan, angeführt von Kiyomori. Beide kämpfen um einen legendären Schatz, der in einem abgelegenen Gebirge vergraben sein soll. Der Krieg dauert an und hat den Ort ausgezehrt. Bewohnt wird er praktisch nur noch von den Resten der beiden Lager.
Eines Tages trifft ein Fremder in der Stadt ein. Er hat keinen Namen, spricht wenig und bleibt für sich. Mit der Waffe ist er außergewöhnlich geschickt, jeder seiner Schüsse sitzt. Beide Clans setzen alles daran, ihn auf ihre Seite zu ziehen. Doch der Fremde ist aus Gründen gekommen, die tiefer reichen, als es zunächst den Anschein hat.
Entstehungsgeschichte
Takashi Miike zeichnet für die Inszenierung verantwortlich, erschienen ist der Film 2007. Vor der Kamera stehen Hideaki Ito, Kōichi Satō, Yusuke Iseya und Kaori Momoi. Erzählt wird von zwei Lagern und einem Außenseiter, der zwischen sie gerät.
Hinter den Kulissen
Mit Abenteuer, Action, Komödie, Western und Thriller vereint der Film fünf Genres. Das ist eine ungewöhnlich breite Mischung, die auf einen verspielten Umgang mit Erzählkonventionen hindeutet. Das Westerngerüst ist deutlich zu erkennen: eine verfallene Stadt, zwei verfeindete Banden und ein wortkarger Schütze ohne Namen.
Zugleich überträgt der Film dieses Muster auf eine Clanfehde mit farblich getrennten Lagern, Weiß gegen Rot. Die Schatzsuche liefert das Abenteuer, der Konflikt zwischen den bewaffneten Parteien die Action. Die Komödie deutet darauf hin, dass die Genreversatzstücke nicht nur ernst, sondern auch mit Augenzwinkern eingesetzt werden. Der Thriller-Anteil speist sich aus den verborgenen Motiven des Fremden, die einen Teil der Spannung tragen.
Einordnung & Wirkung
Eine Bewertung von 6,2 von 10 bedeutet eine Aufnahme leicht über der Mitte. Die Grundlage bilden einige hundert Stimmen. Bei einer so eigenwilligen Genremischung ist ein solches Ergebnis wenig überraschend, denn nicht jeder kann mit dem Zusammenprall so vieler Tonlagen etwas anfangen.
Seit dem Erscheinen sind 19 Jahre vergangen. Im Umfeld des Westerns gehört der Titel zu jenen Werken, die das Genre aus seinem gewohnten Rahmen lösen und mit anderen Erzähltraditionen verschränken.
Bilder






Besetzung & Stab
- Hideaki Ito als Gunman
- Koichi Sato als Kiyomori
- Yūsuke Iseya als Yoshitsune
- Kaori Momoi als Ruriko
- Teruyuki Kagawa als Sheriff
- Takaaki Ishibashi als Village Mayor
- Masanobu Ando als Yoichi
- Yoshino Kimura als Shizuka
- Masato Sakai als Shigemori
- Shun Oguri als Akira
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Verfügbarkeit
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