Suburra - 7 Tage bis zur Apokalypse (2015)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Stefano Sollima |
|---|---|
| Genre | Krimi, Drama, Thriller |
| Laufzeit | 135 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2015-10-14 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 7.000.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,3 (1.319 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
In Rom soll das größte Bauvorhaben entstehen, das die Stadt je gesehen hat, und es riecht von Anfang an nach Korruption, Betrug und kaltblütigem Mord. Auf den Straßen tobt zur selben Zeit ein brutaler Bandenkrieg. Kommissar Malatesta ahnt, dass beides zusammengehört: Die Peripherie bis zur Küste von Ostia soll mit Casinos, Hotels und Clubs zubetoniert werden, und an diesem schmutzigen Strang ziehen nicht nur korrupte Behörden, Mafia und einzelne Clans, sondern auch Würdenträger aus Kirche und Politik. Vorneweg agiert Samurai, der letzte Überlebende der Magliana-Bande, ein eiskalter Neo-Faschist mit einem einzigen Ziel: Geld. Der Titel gibt die Frist vor, innerhalb derer sich all das entlädt.
Entstehungsgeschichte
Stefano Sollima führte Regie bei diesem 2015 erschienenen Film. Die Besetzung versammelt Pierfrancesco Favino, Claudio Amendola, Alessandro Borghi und Elio Germano, also vier gleichrangige Namen statt einer herausgehobenen Hauptrolle. Die Freigabe liegt bei 16 Jahren.
Hinter den Kulissen
Krimi, Drama und Thriller greifen ineinander. Der Krimi liefert die Ermittlung, das Drama die Figuren, die sich verstricken, der Thriller die Frist. Die Anlage ist die eines Netzwerkfilms: Mehrere Kräfte verfolgen unabhängig voneinander dasselbe Ziel und stoßen dabei aufeinander. Bemerkenswert ist, dass der Motor nicht ein Verbrechen im engeren Sinn ist, sondern ein Bauprojekt. Damit verschiebt sich der Blick vom einzelnen Täter auf ein System, in dem Behörden, organisierte Kriminalität, Kirche und Politik dieselben Interessen verfolgen. Die Zählung der Tage im Titel gibt der Erzählung eine Uhr, die unabhängig von den Figuren weiterläuft.
Einordnung & Wirkung
Aus über tausend Stimmen ergibt sich ein Schnitt von 7,3 von 10, ein deutlich positiver Wert bei begrenzter Beteiligung. Elf Jahre nach dem Erscheinen steht der Film im Kriminalgenre für die Spielart, die nicht die Aufklärung einer Tat verfolgt, sondern die Verflechtung mehrerer Machtapparate ausbreitet und dabei auf einen gemeinsamen Zusammenbruch zusteuert.
Bilder








Besetzung & Stab
- Pierfrancesco Favino als Filippo Malgradi
- Claudio Amendola als Samurai
- Alessandro Borghi als Numero 8
- Elio Germano als Sebastiano
- Greta Scarano als Viola
- Giulia Elettra Gorietti als Sabrina
- Adamo Dionisi als Manfredi Anacleti
- Giacomo Ferrara als Spadino Anacleti
- Antonello Fassari als Padre di Sebastiano
- Jean-Hugues Anglade als Cardinal Berchet
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Verfügbarkeit
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