Suburbia - Rebellen der Vorstadt (1984)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Penelope Spheeris |
|---|---|
| Genre | Drama, Musik, Thriller |
| Laufzeit | 94 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1984-04-13 |
| Altersfreigabe | FSK 18 |
| TMDB-Bewertung | 6,6 (101 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Evan und sein kleiner Bruder halten es zu Hause nicht mehr aus. Missverstanden und unglücklich, kehren sie ihrer Familie den Rücken, ohne zu wissen, was vor ihnen liegt: die Leere, die Straße, ein Leben ohne festen Boden. Sie schließen sich einer Gruppe junger Punks an, die ein verlassenes Haus in einer Arbeitervorstadt besetzt haben. Auch diese Jugendlichen haben keine Perspektive, keine Aufgabe, keinen Ort, der sie will. Ihre Anwesenheit stört die Anwohner erheblich, die entschlossen sind, die Gegend von den Aussteigern zu "säubern". Aus dieser Ablehnung entwickelt sich eine Spirale der Gewalt, die den Film in seiner zweiten Hälfte trägt.
Entstehungsgeschichte
"Suburbia - Rebellen der Vorstadt" entstand 1984 unter der Regie von Penelope Spheeris. Zur Besetzung gehören Chris Pedersen, Bill Coyne, Jennifer Clay und Timothy Eric O'Brien. Der Film ist ab 18 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die Mischung aus Drama, Musik und Thriller deutet an, wie der Film seine Geschichte anlegt: Die musikalische Ebene verweist auf das Umfeld der Punkszene, in dem sich die jugendlichen Figuren bewegen, während die Thriller-Komponente die Eskalation zwischen Hausbesetzern und Anwohnern trägt. Die Erzählung nimmt sich Zeit für das Gruppengefüge der Ausgestoßenen, bevor sie in offene Konfrontation umschlägt. Dass die Hauptfiguren Geschwister sind, die gemeinsam aus einem unglücklichen Zuhause fliehen, gibt der Geschichte einen familiären Kern, der im Chaos der Straße auf die Probe gestellt wird. Die Konfliktlinie verläuft dabei nicht zwischen Jugendlichen und einer abstrakten Gesellschaft, sondern sehr konkret zwischen einer besetzten Nachbarschaft und denen, die dort schon wohnen - ein Aufbau, der der Handlung eine unmittelbare, lokale Zuspitzung gibt statt eine allgemeine.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,6 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film im soliden Mittelfeld, ohne dass sich daraus ein einheitliches Bild breiter Zustimmung ablesen lässt. Seit seiner Entstehung 1984 sind mittlerweile über vierzig Jahre vergangen, was den Film als frühes Beispiel für die Verbindung von Punk-Milieu und sozialem Drama im US-Kino jener Zeit erscheinen lässt. Innerhalb der Genremischung aus Drama, Musik und Thriller nimmt er eine Position ein, die eher auf soziale Härte als auf reine Genrespannung setzt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Chris Pedersen als Jack Diddley
- Bill Coyne als Evan Johnson
- Jennifer Clay als Sheila
- Timothy Eric O'Brien als Skinner
- Wade Walston als Joe Schmo
- Flea als Razzle
- Maggie Ehrig als Mattie
- Grant Miner als Keef
- Christina Beck als T'resa
- Andrew Pece als Ethan Johnson
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Verfügbarkeit
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