Sture Böcke (2015)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Grímur Hákonarson |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 93 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2015-05-28 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| TMDB-Bewertung | 7 (311 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
In einem abgeschiedenen Tal in Island leben Gummi und Kiddi Tür an Tür und kümmern sich um ihre Schafe. Ihre Herden gelten als die besten des Landes, und für ihre Schafböcke werden die beiden Brüder immer wieder gewürdigt.
Obwohl sie dasselbe Leben führen und sich das Weideland teilen, haben Gummi und Kiddi seit 40 Jahren kein Wort mehr miteinander gewechselt. Dann bricht unter Kiddis Schafen eine tödliche Krankheit aus, und das ganze Tal ist in Gefahr. Die Behörden ordnen an, sämtliche Schafe der Region zu töten, um eine weitere Ausbreitung zu verhindern. Doch die Brüder geben nicht kampflos auf. Jeder versucht auf seine Weise, die Katastrophe abzuwenden: Kiddi mit der Waffe, Gummi mit dem Verstand. Um den Behörden etwas entgegensetzen zu können, müssen sie sich zusammenraufen, um ihre besondere, jahrhundertealte Rasse zu retten und am Ende auch sich selbst.
Entstehungsgeschichte
Grímur Hákonarson drehte das Drama, das 2015 erschien. Sigurður Sigurjónsson, Theodór Júlíusson, Charlotte Bøving und Jón Benónýsson bilden die Besetzung. Die Freigabe ab 6 Jahren zeigt, dass der Film trotz ernster Themen ohne drastische Darstellungen auskommt.
Hinter den Kulissen
Der Film bleibt ganz beim Drama. Die Anlage verbindet einen Familienkonflikt mit einer existenziellen Bedrohung von außen. Zwei Brüder, die jahrzehntelang schweigen, werden durch eine Seuche gezwungen, sich wieder aufeinander zu beziehen. Die Schafe sind dabei mehr als bloßer Besitz, sie stehen für ein ganzes Lebenswerk und für eine Tradition, die über Generationen gewachsen ist.
Die unterschiedlichen Strategien der beiden, Gewalt auf der einen, List auf der anderen Seite, zeigen zwei Temperamente, die sich jahrelang voneinander abgeschottet haben. Die Abgeschiedenheit des Tals verstärkt diesen Konflikt: Wo nur wenige Menschen leben, lässt sich einander kaum ausweichen, und doch ist genau das den Brüdern über Jahrzehnte gelungen.
Einordnung & Wirkung
Die Durchschnittsbewertung von 7,0 von 10 liegt klar über dem Mittelfeld. Mit wenigen hundert Stimmen ist die Basis schmal, das Urteil aber eindeutig positiv.
Seit dem Erscheinen sind 11 Jahre vergangen. Im Genre gehört der Film zu den ländlichen Familiendramen, die aus einem stillen Konflikt zwischen Geschwistern eine Geschichte über Verlust, Stolz und brüchige Bindungen formen.
Bilder





Besetzung & Stab
- Sigurður Sigurjónsson als Gummi
- Theodór Júlíusson als Kiddi
- Charlotte Bøving als Katrin
- Jón Benónýsson als Runólfur
- Gunnar Jónsson als Grímur
- Sveinn Ólafur Gunnarsson als Bjarni
- Þorleifur Einarsson als Sindri
- Ingrid Jónsdóttir als Eygló
- Jörundur Ragnarsson als Villi
- Viktor Már Bjarnason als Finnur
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