Streik (2018)
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| Regie | Stéphane Brizé |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 105 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2018-05-16 |
| TMDB-Bewertung | 7 (190 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Vor zwei Jahren hatten die Beschäftigten von Perrin Industry, einem Automobilzulieferer im südfranzösischen Aden mit 1.100 Angestellten, einer Lohnkürzung zugestimmt, um das Unternehmen zu retten. Im Gegenzug versprach die Geschäftsführung, die Arbeitsplätze für fünf Jahre zu erhalten. Nun beschließt das Unternehmen, das als Tochtergesellschaft der deutschen Gruppe Schäfer geführt wird, dennoch die Schließung des Standorts. Für die Region bedeutet das den Verlust des einzigen größeren Arbeitgebers. Angeführt von ihrem Sprecher Laurent Amédéo stellen sich die Arbeiter gegen diese Entscheidung und versuchen, mit allen Mitteln ihre Arbeitsplätze zu erhalten. Selbst weitere Zugeständnisse bei Löhnen und Arbeitszeiten ändern nichts an der Haltung der Konzernführung – obwohl das Unternehmen Rekordgewinne einfährt. Der Konflikt zwischen Belegschaft und Konzernspitze bildet den Kern der Handlung, deren Ausgang offenbleibt.
Entstehungsgeschichte
„Streik“ (Originaltitel „At War“) entstand 2018 unter der Regie von Stéphane Brizé. In den Hauptrollen sind Vincent Lindon, Mélanie Rover, Jacques Borderie und David Rey zu sehen. Der Film ist als Drama angelegt und konzentriert sich auf den Arbeitskampf einer Belegschaft gegen die Entscheidungen ihres Mutterkonzerns.
Hinter den Kulissen
Die Geschichte ist als reines Drama angelegt, ohne Nebenhandlungen aus anderen Genres, was den Fokus konsequent auf den Konflikt zwischen Arbeiterschaft und Unternehmensleitung legt. Die Konstellation – ein französischer Standort, eine deutsche Muttergesellschaft, ein widerrufenes Versprechen – macht den wirtschaftlichen und zwischenmenschlichen Druck greifbar, dem die Figuren ausgesetzt sind. Dass die Firma trotz Rekordgewinnen an der Schließung festhält, verschärft die Ausgangslage zusätzlich und rückt die Frage nach Solidarität und Widerstand in den Mittelpunkt der Erzählung. Die Rolle des Sprechers Laurent Amédéo, verkörpert von Vincent Lindon, deutet auf eine Erzählform hin, die einzelne Personen als Stellvertreter eines kollektiven Konflikts zeigt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 7,0 bei einer noch überschaubaren Zahl abgegebener Stimmen zeichnet sich ein grundsätzlich positives, aber zahlenmäßig begrenztes Echo ab. Seit dem Erscheinungsjahr 2018 sind mittlerweile mehrere Jahre vergangen, was den Film in eine Reihe sozialkritischer Dramen einordnet, die wirtschaftliche Konflikte aus der Perspektive der Betroffenen erzählen. Innerhalb des Dramagenres steht „Streik“ damit für eine unmittelbare, auf Zuspitzung angelegte Erzählweise.
Bilder








Besetzung & Stab
- Vincent Lindon als Laurent Amédéo
- Mélanie Rover als Mélanie, CGT unionist
- Jacques Borderie als Mr. Borderie, plant manager
- David Rey als Administrative and financial director
- Olivier Lemaire als SIPI activist #1
- Isabelle Rufin als Director of human resources
- Bruno Bourthol als SIPI activist #2
- Sébastien Vamelle als CGT activist #2
- Jean-Noël Tronc als Mayor of Agen
- Valérie Lamond als Unions’ Lawyer
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Verfügbarkeit
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