Stereo (2014)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Maximilian Erlenwein |
|---|---|
| Genre | Thriller |
| Laufzeit | 95 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2014-05-15 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| TMDB-Bewertung | 6,1 (169 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Erik betreibt eine Motorradwerkstatt in einer verschlafenen Kleinstadt und wirkt auf den ersten Blick wie ein unauffälliger, umgänglicher Mann, auch wenn ein Tattoo an seinem Unterarm auf eine dunklere Vergangenheit deutet. Mit seiner Freundin Julia läuft es gut, und ihre Tochter Linda hat ihn als neuen Vater akzeptiert. Dieses ruhige Leben gerät aus den Fugen, als plötzlich ein Mann namens Henry auftaucht, der Erik wie ein Schatten verfolgt und sich immer tiefer in sein Leben drängt. Je mehr Erik versucht, ihn abzuschütteln, desto hartnäckiger wird die Bedrohung. Als zusätzlich ein gewaltbereiter Gangster namens Keitel auf der Bildfläche erscheint und nicht nur Erik, sondern auch Julia und Linda in Gefahr bringt, beginnt Eriks vermeintlich intaktes Leben endgültig zu kippen.
Entstehungsgeschichte
„Stereo“ entstand 2014 unter der Regie von Maximilian Erlenwein. In den Hauptrollen sind Jürgen Vogel, Moritz Bleibtreu, Petra Schmidt-Schaller und Georg Friedrich zu sehen. Der Film ist ab 16 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Als Thriller angelegt, setzt der Film auf eine Konstruktion, die eine scheinbar heile bürgerliche Fassade gegen eine Figur aus dem Nichts stellt, die sich nicht abschütteln lässt. Die Kombination aus kleinstädtischer Idylle, einer Vaterrolle, die erst im Aufbau ist, und einer bedrohlichen Präsenz, die von außen eindringt, erzeugt eine Geschichte, die stark auf psychologischer Verunsicherung statt auf offener Actiongewalt aufbaut. Erst mit dem Auftauchen des Gangsters Keitel verschiebt sich die Bedrohung von einer diffusen, fast unheimlichen Ebene auf eine konkrete Gefahr für Eriks gesamtes familiäres Umfeld. Diese zweistufige Bedrohungslage – zunächst ein mysteriöser Verfolger, dann eine reale kriminelle Gewalt – deutet auf eine Erzählweise hin, die mit Verunsicherung und Zweideutigkeit spielt, bevor sie sich zu einem handfesten Konflikt verdichtet.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,1 bei einer noch eher schmalen Bewertungsbasis bewegt sich „Stereo“ im mittleren Bereich der Publikumsreaktionen. Seit dem Erscheinungsjahr 2014 sind inzwischen mehr als zehn Jahre vergangen, ohne dass sich daraus eine gewachsene Bewertungsbreite ablesen ließe. Innerhalb des Thriller-Genres positioniert sich der Film über seine Besetzung und die psychologisch zugespitzte Ausgangslage eher als kammerspielartiger, figurenzentrierter Vertreter denn als actionbetontes Genrestück.
Bilder








Besetzung & Stab
- Jürgen Vogel als Erik
- Moritz Bleibtreu als Henry
- Petra Schmidt-Schaller als Julia
- Georg Friedrich als Keitel
- Rainer Bock als Wolfgang
- Adrian Can als Deisler
- Paul Faßnacht als Hansen
- Fabian Hinrichs als Arzt
- Jürgen Holtz als Alter Geistheiler
- Nicole Marischka als Frau Saurion
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Verfügbarkeit
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