Star Trek IV - Zurück in die Gegenwart (1986)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Leonard Nimoy |
|---|---|
| Genre | Science Fiction, Abenteuer |
| Laufzeit | 119 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1986-11-26 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 21.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 133.000.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,2 (1.716 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Eine unbekannte Sonde nähert sich der Erde und richtet dabei Verwüstung an. Ihre Signale ergeben keinen Sinn — bis Spock erkennt, dass es sich um Walgesänge handelt.
Das Problem: Buckelwale sind im 23. Jahrhundert ausgestorben. Also fasst Kirk einen Entschluss, der so absurd ist wie zwingend — die Crew reist ins Jahr 1986, um zwei Tiere zu holen.
Entstehungsgeschichte
Regie führte Leonard Nimoy. Am Drehbuch schrieben Nimoy, Nicholas Meyer, Steve Meerson, Peter Krikes und Harve Bennett, der zugleich produzierte.
William Shatner spielt James T. Kirk, Leonard Nimoy den Spock, DeForest Kelley den Dr. Leonard McCoy, James Doohan den Montgomery Scott, George Takei den Hikaru Sulu, Walter Koenig den Pavel Chekov, Nichelle Nichols die Uhura und Catherine Hicks die Dr. Gillian Taylor.
Die Kamera führte Don Peterman, den Schnitt besorgte Peter E. Berger, die Musik stammt von Leonard Rosenman.
Die Aquariumsszenen entstanden im Monterey Bay Aquarium in Kalifornien. Der Flugzeugträger im Film ist tatsächlich die USS Ranger — die echte Enterprise war während der Dreharbeiten auf See. Der Film dauert 122 Minuten und ist ab 12 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Der Wechsel des Genres ist die Entscheidung, die diesen Film prägt. Statt Raumschlacht gibt es San Francisco im Jahr 1986 — und eine Crew, die mit Telefonzellen, Bargeld und Verkehrsregeln nicht zurechtkommt. Aus Science-Fiction wird Komödie, ohne dass der Ausgangspunkt aufgegeben wird.
Die Bedrohung ist dabei ungewöhnlich konstruiert. Die Sonde ist nicht feindselig; sie ruft nach jemandem, den es nicht mehr gibt. Der Konflikt entsteht aus einem Aussterben, das die Menschheit selbst verursacht hat.
Dass ausgerechnet der Hauptdarsteller des Spock Regie führte, passt zur Anlage. Der Film räumt seinen Figuren Zeit für Beiläufiges ein — und genau daraus zieht er seine Wirkung.
Einordnung & Wirkung
Rotten Tomatoes weist 81 Prozent positive Bewertungen aus, Metacritic 71 von 100. Beim Publikum ergab CinemaScore ein „A+".
James Berardinelli nannte den Film ein vergnügliches Stück Unterhaltung, das so vertraute Figuren einsetze. TV Movie sprach vom witzigsten Ausflug der Enterprise, der in die achtziger Jahre führe.
Bis 2009 war es der erfolgreichste Star-Trek-Kinofilm.
Diese Bilanz erklärt sich aus der Öffnung. Ein Film, der seine Figuren in die Gegenwart des Publikums versetzt, braucht keine Vorkenntnisse — wer die Serie nie gesehen hatte, konnte hier einsteigen. Die Note „A+" beim Publikum ist für einen vierten Teil einer Reihe außergewöhnlich.
Bilder








Besetzung & Stab
- William Shatner als Admiral James T. Kirk
- Leonard Nimoy als Captain Spock
- DeForest Kelley als Dr. Leonard 'Bones' McCoy
- James Doohan als Captain Montgomery 'Scotty' Scott
- George Takei als Cmdr. Hikaru Sulu
- Walter Koenig als Cmdr. Pavel Chekov
- Nichelle Nichols als Cmdr. Uhura
- Mark Lenard als Sarek
- Jane Wyatt als Amanda
- Majel Barrett als Commander Chapel
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Verfügbarkeit
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