Star Trek Into Darkness (2013)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | J.J. Abrams |
|---|---|
| Genre | Action, Abenteuer, Science Fiction |
| Laufzeit | 132 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2013-05-05 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 190.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 467.381.584 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,3 (9.872 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Nach einem Einsatz, bei dem Kirk die Oberste Direktive bricht, um Spock zu retten, verliert er das Kommando über die Enterprise. Kurz darauf verübt ein Sternenflottenoffizier namens John Harrison zwei Anschläge in London und San Francisco und flieht auf den Heimatplaneten der Klingonen.
Admiral Marcus schickt Kirk mit siebzig Fernlenktorpedos hinterher, mit dem Auftrag, aus sicherer Entfernung zu feuern. Kirk entscheidet sich für eine Festnahme — und erfährt, dass Harrison in Wahrheit Khan Noonien Singh ist, ein genetisch veränderter Mensch aus dem zwanzigsten Jahrhundert, den Marcus geweckt hat, um Waffen für einen geplanten Krieg entwickeln zu lassen.
Entstehungsgeschichte
J. J. Abrams kehrte nach dem Neustart von 2009 zurück. Die Entwicklung zog sich; Abrams räumte im Dezember 2010 ein, es gebe noch kein Drehbuch. Roberto Orci und Alex Kurtzman erwogen zwischenzeitlich eine Aufteilung auf zwei Filme.
Bestimmend wurde die Geheimhaltung: Das Studio bestritt über die gesamte Vermarktung, dass es sich bei Benedict Cumberbatchs Figur um Khan handelt — die bekannteste Gegenfigur der Reihe aus "Der Zorn des Khan" von 1982. Abrams und Cumberbatch dementierten in Interviews wiederholt. Die Enthüllung im Film fällt entsprechend flach für alle, die die Vorlage nicht kennen, und wirkt für die anderen wie ein schlecht gehütetes Geheimnis.
Hinter den Kulissen
Die Dreharbeiten begannen am 12. Januar 2012 auf anamorphem 35-mm-Material, ergänzt um rund dreißig Minuten in IMAX. Die 3D-Fassung entstand nachträglich in der Bearbeitung. Michael Giacchino komponierte zum vierten Mal für Abrams.
Der Schluss kehrt eine der bekanntesten Szenen der Reihe um: In "Der Zorn des Khan" stirbt Spock im verstrahlten Reaktorraum, getrennt von Kirk durch eine Glasscheibe. Hier stirbt Kirk, und Spock steht davor. Nicholas Meyer, Regisseur des Originals, hat dazu angemerkt, die bloße Vertauschung der Rollen ergebe für sich genommen nichts — der Tod wirke nur, wenn er bleibt, und Kirk wird binnen Minuten wiederbelebt.
Einordnung & Wirkung
Der Film spielte weltweit rund 467 Millionen Dollar ein und war damit der erfolgreichste der Reihe; er erhielt rund vierundachtzig Prozent zustimmende Besprechungen, und Cumberbatchs Darstellung wurde durchgehend gelobt.
Unter langjährigen Anhängern fiel das Urteil gegenteilig aus: Bei einer Abstimmung auf einer Star-Trek-Convention 2013 landete er auf dem letzten Platz aller bis dahin erschienenen Kinofilme. Der Vorwurf lautete, die Reihe habe ihre Kernidee — Neugier, Verhandlung, ethische Abwägung — endgültig gegen Actiontempo eingetauscht. Der dritte Teil folgte 2016 ohne Abrams.
Bilder








Besetzung & Stab
- Chris Pine als Captain James T. Kirk
- Zachary Quinto als Commander Spock
- Zoe Saldaña als Lieutenant Nyota Uhura
- Benedict Cumberbatch als John Harrison / Khan
- Karl Urban als Dr. Leonard 'Bones' McCoy
- Simon Pegg als Lieutenant Commander Montgomery 'Scotty' Scott
- Bruce Greenwood als Admiral Christopher Pike
- Peter Weller als Admiral Alexander Marcus
- Alice Eve als Dr. Carol Marcus
- Anton Yelchin als Ensign Pavel Chekov
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