Standing Tall (2015)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Emmanuelle Bercot |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 110 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2015-05-13 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 5.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 26.144 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,2 (494 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Malony ist sechs Jahre alt, als er zum ersten Mal das Büro der Jugendrichterin Florence Blaque betritt. Er geht kaum zur Schule, verhält sich aggressiv, und seine Mutter ist mit ihm und dem kleinen Bruder vollkommen überfordert. Sozialarbeiter und Psychologen beißen sich an ihm die Zähne aus.
Einige Jahre später sitzt Malony als Teenager wieder vor Florence, diesmal, weil er mit einem gestohlenen Auto durch die Nachbarschaft gerast ist. In Absprache mit dem Sozialarbeiter Yann Le Vigan greift die Richterin durch und schickt ihn in eine Einrichtung für Schwererziehbare. Dort ist es die Erzieherin Claudine, die ihn dazu bringt, sich an einer Schule zu bewerben. Doch als das Gespräch mit der Schulleiterin schwierig wird, verliert Malony vollständig die Kontrolle. Die Lage spitzt sich weiter zu, als er Claudines Tochter Tess kennenlernt und es zu nicht einvernehmlichem Sex kommt.
Entstehungsgeschichte
Emmanuelle Bercot führte Regie bei diesem Film aus dem Jahr 2015. Rod Paradot, Catherine Deneuve, Sara Forestier und Benoît Magimel bilden die Besetzung. Die Anlage der Geschichte legt nahe, dass hier ein junger Darsteller im Mittelpunkt steht, um den sich erfahrene Namen gruppieren. Die Freigabe ab 16 Jahren entspricht der Schwere des Stoffs.
Hinter den Kulissen
Der Film ist ausschließlich als Drama eingeordnet, ohne Beimischung anderer Genres. Das passt zur Erzählweise: Die Geschichte folgt Malony über Jahre hinweg, von der ersten Begegnung mit der Justiz bis in die Jugend, und lässt dabei dieselben Institutionen immer wieder auftreten. Richterin, Sozialarbeiter, Erzieherin: Der Film beschreibt ein System, das einen Jugendlichen nicht aufgeben will, und einen Jugendlichen, der ihm kaum etwas entgegenkommt. Dass es keine Aufhellung durch Komik oder Spannungsdramaturgie gibt, deutet auf eine nüchterne, beobachtende Haltung hin. Der Übergriff auf Tess wird unmissverständlich benannt und gehört zu den Punkten, an denen die Geschichte keine einfache Sympathielenkung zulässt.
Einordnung & Wirkung
Mit 7,2 von 10 zählt der Film zu den überdurchschnittlich bewerteten Titeln seines Genres, wenngleich die Stimmenzahl im dreistelligen Bereich bleibt. Elf Jahre nach 2015 steht er für das Sozialdrama, das die Auseinandersetzung zwischen einem Jugendlichen und den Institutionen als langen, zähen Prozess erzählt.
Bilder

Besetzung & Stab
- Rod Paradot als Malony Ferrandot
- Catherine Deneuve als Le Juge
- Sara Forestier als Séverine Ferrandot
- Benoît Magimel als Yann
- Diane Rouxel als Tess
- Élizabeth Mazev als Claudine
- Anne Suarez als La directrice du CEF
- Christophe Meynet als Maître Robin
- Catherine Salée als Gladys Valée
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Verfügbarkeit
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