Stalingrad (1993)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Joseph Vilsmaier |
|---|---|
| Genre | Drama, Historie, Kriegsfilm |
| Laufzeit | 134 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1993-01-20 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Einspielergebnis | 152.972 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,3 (655 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ende 1942 ist die deutsche Armee weit in sowjetisches Gebiet vorgedrungen, Hauptziel ist Stalingrad. Auf erbitterten sowjetischen Widerstand trifft dort ein Verband, der auf den furchtbaren Winter nicht vorbereitet ist und schwere Verluste erleidet. Während im Radio Siegesmeldungen laufen, begreifen die Soldaten, dass die Stadt für sie zu einer Hölle aus Stahl und Blut wird. Der Film schildert die Schlacht von der deutschen Seite aus und folgt Leutnant Hans von Witzland und seinen Männern: zunächst beim Marsch an die Front, dann in den Kämpfen, in denen die Hälfte des Zuges fällt. Unter das Kommando eines sadistischen Hauptmanns gestellt, führt der Leutnant die Verbliebenen durch die vereiste Steppe. Nach der Einkesselung durch sowjetische Kräfte folgen Versuche der Auflehnung und der Fahnenflucht.
Entstehungsgeschichte
Joseph Vilsmaier hat den Film inszeniert, der 1993 herauskam. Die Besetzung führt Dominique Horwitz, Thomas Kretschmann, Jochen Nickel und Sebastian Rudolph auf. Ab zwölf Jahren ist der Film freigegeben, was für einen Kriegsfilm dieser Härte niedrig angesetzt wirkt.
Hinter den Kulissen
Drama, Historie und Kriegsfilm kommen hier zusammen, und die Reihenfolge beschreibt die Anlage gut: Das historische Ereignis liefert den Rahmen, erzählt wird jedoch entlang einer kleinen Gruppe. Die Perspektive der Angreiferseite bringt es mit sich, dass die Erzählung zwischen dem Blick auf die einzelnen Soldaten und der Verantwortung für den Angriffskrieg abwägen muss. Der Verlauf ist als Abstieg gebaut, vom Aufmarsch über die Kämpfe bis zur Einkesselung. Der sadistische Hauptmann steht dabei für den Zwang von oben, dem die Männer unterworfen sind, und macht den Krieg auch innerhalb der eigenen Reihen sichtbar.
Einordnung & Wirkung
7,3 von 10 stehen für eine deutliche Zustimmung, auch wenn die Bewertungsbasis nur wenige hundert Stimmen umfasst. Dreiunddreißig Jahre nach dem Erscheinen steht der Titel im deutschsprachigen Kriegsfilm für die desillusionierende Richtung, die den Kampf nicht als Bewährung zeigt, sondern als Vernichtung.
Bilder








Besetzung & Stab
- Dominique Horwitz als Corporal Fritz Reiser
- Thomas Kretschmann als Lieutenant Hans von Witzland
- Jochen Nickel als Sergeant Manfred 'Rollo' Rohleder
- Sebastian Rudolph als GeGe Müller
- Dana Vávrová als Irina
- Martin Benrath als General Hentz
- Sylvester Groth als Otto
- Karel Heřmánek als Captain Herman Musk
- Heinz Emigholz als Edgar Emigholz
- Oliver Broumis als HGM
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