Sputnik: Es wächst in dir (2020)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Egor Abramenko |
|---|---|
| Genre | Science Fiction, Drama, Horror |
| Laufzeit | 113 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2020-07-24 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 2.600.000 $ |
| Einspielergebnis | 354.023 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,5 (1.022 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
1983 stürzt ein russisches Raumschiff auf heimatlichem Boden ab. Einen Tag zuvor war der Kontakt zur Besatzung abgerissen. Nur der Kommandant überlebt. Er leidet an episodischer Amnesie und erinnert sich kaum, während sein Körper sich auffallend schnell erholt — ein Missverhältnis, das aufhorchen lässt. Die Psychologin Tatjana Juriewna wird beauftragt, ihn in einem geheimen Forschungslabor zu untersuchen. Schon in der ersten Nacht sieht sie, was mit ihm geschieht: Aus seinem Körper bricht etwas hervor, fast so groß wie der Wirtskörper selbst, windet sich durch den Raum und zieht sich wieder zurück, als sei nichts gewesen.
Entstehungsgeschichte
Egor Abramenko führte bei dem 2020 erschienenen Film Regie. Zur Besetzung zählen Oxana Akinschina, Fjodor Bondartschuk und Pjotr Fjodorow. International läuft der Film schlicht als „Sputnik“. Wegen der Härte des Stoffes liegt die Freigabe bei 16 Jahren.
Hinter den Kulissen
Drei Genres greifen ineinander: Science-Fiction, Drama und Horror. Die Science-Fiction liefert den Rahmen, also Raumfahrt, einen Rückkehrer und ein Labor. Der Horror sitzt in dem, was in diesem Rahmen wächst, und zwar wörtlich. Das Drama entscheidet über den Ton: Der Film interessiert sich weniger für das Wesen als für die Menschen, die mit ihm umgehen müssen, und für die Frage, was eine Einrichtung mit einem Menschen anstellt, sobald er zum Untersuchungsgegenstand wird. Die Anlage — eine Fachfrau von außen, ein abgeschirmter Ort, ein Patient, der nicht weiß, was in ihm steckt — ist eine klassische Kammersituation. Sie erzeugt Spannung nicht durch Verfolgungsjagden, sondern durch die Frage, wer wem wie viel sagt.
Einordnung & Wirkung
6,5 von 10 bei einer vierstelligen Zahl abgegebener Stimmen: ein Wert im soliden Bereich, ohne Ausschläge nach oben. Sechs Jahre nach dem Erscheinen steht der Film für eine Spielart des Genrekinos, die den Schrecken aus Nüchternheit gewinnt statt aus Effekthäufung — aus Kälte, Amtsstuben und einem Zimmer, in dem nachts das Licht angeht.
Bilder








Besetzung & Stab
- Oksana Akinshina als Tatyana Klimova
- Fyodor Bondarchuk als Colonel Semiradov
- Pyotr Fyodorov als Konstantin Veshnyakov
- Anton Vasilyev als Yan Rigel
- Aleksey Demidov als Kirill Averchenko
- Anna Nazarova als Nurse
- Albrecht Sander als Convict Seryj
- Vitaliya Kornienko als Child in Orphanage
- Vasily Zotov als Biologist
- Aleksandr Marushev als Prisoner Ruben
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Verfügbarkeit
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