Souleymans Geschichte (2024)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Boris Lojkine |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 93 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2024-10-09 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Einspielergebnis | 4.399.858 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,5 (402 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Souleyman stammt aus Guinea und will in Frankreich Asyl beantragen. Doch er hat keinen Pass, und um an Papiere zu kommen, braucht er dringend Geld. Also schlägt er sich als Fahrradkurier für einen Lieferdienst durch, der in Paris Essen ausfährt. Die Bedingungen, unter denen er arbeitet, sind haarsträubend.
Die Zeit drängt. Nur noch 48 Stunden bleiben Souleyman bis zu seinem Termin beim Amt für Migration. Jede Fahrt durch die Stadt, jede Bestellung und jeder verdiente Betrag zählt in diesem Wettlauf, an dessen Ende eine Entscheidung über seine Zukunft steht. Die Geschichte folgt einem Mann, der unter enormem Druck funktionieren muss, während sein Aufenthalt in Frankreich ungeklärt ist.
Entstehungsgeschichte
Boris Lojkine hat das Drama inszeniert, das 2024 erschien und im Englischen „Souleymane's Story“ heißt. Abou Sangare, Nina Meurisse, Alpha Oumar Sow und Emmanuel Yovanie gehören zur Besetzung. Die Geschichte ist klar auf ihre Titelfigur ausgerichtet, schon der Titel stellt Souleyman selbst in den Mittelpunkt. Freigegeben ist der Film ab 12 Jahren.
Hinter den Kulissen
Als reines Drama verzichtet der Film auf Genrekonventionen und konzentriert sich auf die Lebenswirklichkeit seiner Hauptfigur. Illegale Einwanderung, Obdachlosigkeit, die Lage arbeitender Migranten und die Ausbeutung von Arbeitskräften bilden das thematische Gerüst. Diese Motive verweisen auf eine Existenz am Rand der Gesellschaft, in der Arbeit nicht Sicherheit bedeutet, sondern Abhängigkeit.
Die Anlage mit einer knappen Frist von 48 Stunden gibt dem Stoff eine beinahe thrillerhafte Dringlichkeit, obwohl es um keinen Kriminalfall geht. Der Countdown bis zum Termin beim Amt strukturiert die Handlung und macht jede Verzögerung spürbar. Bemerkenswert ist zudem der Widerspruch, den die Ausgangslage offenlegt: Souleyman arbeitet unter schlechten Bedingungen, um sich die Papiere leisten zu können, die ihm erst ein geregeltes Leben ermöglichen würden. Der Fahrradkurier, der anderen das Essen bringt, wird so zum Sinnbild einer unsichtbaren Arbeit mitten in der Großstadt.
Einordnung & Wirkung
Mit 7,5 von 10 Punkten erreicht der Film eine deutlich positive Durchschnittsbewertung, die sich auf einige hundert Stimmen stützt. Zwei Jahre nach dem Erscheinen ist er noch ein junger Titel. Im Sozialdrama steht er für eine Erzählweise, die politische Themen wie Migration und Ausbeutung nicht abstrakt, sondern entlang eines einzelnen Schicksals und eines eng getakteten Alltags verhandelt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Abou Sangare als Souleymane
- Nina Meurisse als Agente de l'OFPRA
- Alpha Oumar Sow als Barry
- Emmanuel Yovanie als Emmanuel
- Younoussa Diallo als Khalil
- Ghislain Mahan als Ghislain
- Mamadou Barry als Mamadou
- Yaya Diallo als Yaya
- Keita Diallo als Kadiatou
- Karim Bouziane
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Verfügbarkeit
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