Son Of Saul (2015)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | László Nemes |
|---|---|
| Genre | Kriegsfilm, Drama, Thriller |
| Laufzeit | 107 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2015-06-11 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 1.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 1.777.043 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,1 (1.196 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau im Oktober 1944: Der ungarische Gefangene Saul Ausländer wird gezwungen, einem Sonderkommando jüdischer Inhaftierter beizutreten. Damit ist er vom übrigen Lager getrennt und muss bei der Massenvernichtung mitarbeiten, eingebunden in einen Arbeitsablauf, den Oberscharführer wie Voss und Busch überwachen. Halt findet er allein, als er den Leichnam eines kleinen Jungen den Flammen entzieht und ihn behandelt, als wäre es sein eigener Sohn. Während das Sonderkommando einen Aufstand vorbereitet, fasst Saul einen Entschluss, der unter diesen Umständen nicht durchführbar scheint: Er will den Toten heimlich einem Rabbi übergeben, damit der Junge menschenwürdig bestattet werden kann.
Entstehungsgeschichte
László Nemes führte Regie bei dem Film, der 2015 erschien und im englischen Sprachraum Son of Saul heißt. Die Besetzung nennt Géza Röhrig, Levente Molnár, Urs Rechn und Todd Charmont. Für Zuschauer ab sechzehn Jahren ist er freigegeben.
Hinter den Kulissen
Der Film verbindet Kriegsfilm, Drama und Thriller. Die Zusammenstellung ist ungewöhnlich und beschreibt genau die Schwierigkeit des Stoffes: Der historische Rahmen ist der des Kriegsfilms, das Geschehen selbst aber spielt in einem eng begrenzten Bereich, in dem jede unerlaubte Handlung sofort lebensbedrohlich wird. Daher rührt der Thrilleranteil. Das Drama liegt nicht in einer Zuspitzung von außen, sondern in der Frage, ob unter völliger Entrechtung noch eine eigene Entscheidung möglich ist. Sauls Vorhaben ist praktisch aussichtslos und dennoch das Einzige, was ihm bleibt. Der Film erzählt von realen Verbrechen an realen Opfern; die Anlage verzichtet erkennbar darauf, daraus Spannung um ihrer selbst willen zu gewinnen.
Einordnung & Wirkung
Die Bewertung liegt bei 7,1 von 10 bei über tausend abgegebenen Stimmen. Elf Jahre nach dem Erscheinungsjahr bleibt der Film ein schwer zugänglicher Vertreter seines Feldes, was bei diesem Gegenstand kein Einwand ist. Die Freigabe ab sechzehn Jahren markiert die Grenze, ab der ihm eine Auseinandersetzung damit zugetraut wird. Dass die Stimmenzahl überschaubar bleibt, überrascht bei einem Gegenstand nicht, dem sich niemand beiläufig zuwendet.
Bilder








Besetzung & Stab
- Géza Röhrig als Saul Ausländer
- Levente Molnár als Abraham
- Urs Rechn als Eli Biederman
- Todd Charmont als Bearded Prisoner
- Jerzy Walczak als Rabbi Frankel
- Balázs Farkas als Saul's Son
- Gergö Farkas als Saul's Son
- Sándor Zsótér als Dr. Miklós Nyiszli
- Marcin Czarnik als Feigenbaum
- Levente Orbán als Russian Prisoner
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Verfügbarkeit
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