Sommer 1943 (2016)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Wojtek Smarzowski |
|---|---|
| Genre | Kriegsfilm, Drama, Historie |
| Laufzeit | 150 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2016-10-07 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| TMDB-Bewertung | 7,2 (164 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Der Sommer 1939 bringt für die junge Polin Zosia den Beginn einer Geschichte, die sich nicht so entwickelt, wie sie es sich wünscht. Sie liebt den Ukrainer Petro, doch ihr Vater entscheidet anders: Zosia soll den wohlhabenden Witwer Skiba heiraten. Kaum ist die Hochzeit vollzogen, wird ihr Mann in die polnische Armee eingezogen, um gegen Deutschland zu kämpfen, und Zosia bleibt allein zurück. Um sie herum verschärfen sich die Spannungen zwischen Polen, Ukrainern und Juden, die bislang Seite an Seite gelebt haben. Wie sich Zosias Leben unter diesen Vorzeichen weiterentwickelt, bleibt hier offen.
Entstehungsgeschichte
„Sommer 1943“, im Original „Hatred“, entstand 2016 unter der Regie von Wojtek Smarzowski. Es handelt sich um einen Kriegsfilm mit Elementen von Drama und Historie, freigegeben ab 16 Jahren. In den zentralen Rollen sind Michalina Łabacz, Arkadiusz Jakubik, Adrian Zaremba und Lech Dyblik zu sehen.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Kriegsfilm, Drama und Historie deutet darauf hin, dass hier persönliches Schicksal und geschichtliches Geschehen eng miteinander verwoben werden. Eine erzwungene Ehe, ein Ehemann, der in den Krieg zieht, und ein zunehmend feindseliges Nebeneinander verschiedener Volksgruppen bilden den Rahmen einer Geschichte, in der private Gefühle gegen die Zwänge der Zeit stehen. Dass die Handlung an einem konkreten historischen Zeitpunkt, dem Kriegsbeginn 1939, ansetzt, verankert die individuelle Geschichte fest im größeren Konflikt, der sich um sie ausbreitet.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 7,2 bei einem Publikum im niedrigen dreistelligen Bereich bewegt sich der Film in einem soliden, aber noch überschaubaren Meinungsbild. Seit der Entstehung 2016 sind mittlerweile mehrere Jahre vergangen, ohne dass sich an der grundsätzlichen thematischen Anlage etwas ändert. Innerhalb des Genres reiht sich der Titel in jene Kriegsdramen ein, die historische Umbrüche über das Schicksal einer Einzelperson erfahrbar machen, statt sie rein ereignisgeschichtlich zu erzählen.
Bilder






Besetzung & Stab
- Michalina Łabacz als Zosia Głowacka
- Arkadiusz Jakubik als Maciej Skiba
- Adrian Zaremba als Antek Wilk
- Lech Dyblik als Hawryluk
- Dorota Liliental als School Teacher
- Jacek Braciak als Głowacki
- Izabela Kuna als Głowacka
- Andrzej Popiel als Romek Głowacki
- Jarosław Gruda
- Tomasz Sapryk als Izaak Menzl
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Verfügbarkeit
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