Sniper: The White Raven (2022)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Marian Bushan |
|---|---|
| Genre | Kriegsfilm, Action, Drama |
| Laufzeit | 112 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2022-05-03 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 1.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 881 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,7 (947 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Mykola ist Lehrer und führt ein friedliches Familienleben, bis dieses Leben 2014 endet: Seine Frau wird von russischen Söldnern brutal ermordet.
Auf Rache sinnend tritt er dem ukrainischen Militär bei. Zum eiskalten Sniper ausgebildet, nimmt er die feindlichen Invasoren ins Visier und fügt ihnen erhebliche Verluste zu. Die Missionen werden dabei immer gefährlicher. Mykola muss stets mit perfekter Tarnung arbeiten und sich aus dem Hinterhalt an einen übermächtigen Gegner heranschleichen — eine Tätigkeit, die aus Warten besteht und in Sekunden entschieden wird. Als die russische Seite einen Elitescharfschützen schickt, um ihn auszuschalten, läuft alles auf ein Duell auf Leben und Tod hinaus.
Entstehungsgeschichte
Marian Bushan hat den 2022 erschienenen Film inszeniert. In der Besetzung stehen Павло Алдошин, Марина Кошкіна, Андрій Мостренко und Roman Semysal. Wegen der Gewaltdarstellung ist der Film erst ab sechzehn Jahren zugänglich.
Hinter den Kulissen
Kriegsfilm, Action und Drama sind hier keine gleichberechtigten Anteile. Der Kriegsfilm gibt den Rahmen, das Drama trägt die Figur, und die Action bleibt auf jene Momente beschränkt, die das Scharfschützenhandwerk zulässt. Diese Kombination bringt eine besondere Erzählform mit sich: Wo andere Kriegserzählungen mit Bewegung arbeiten, arbeitet diese mit Stillstand. Sichtachse, Entfernung und Geduld ersetzen das Vorrücken. Die Anlage folgt einem klaren Bogen vom zivilen Beruf zur militärischen Spezialisierung, und das Duell am Ende spiegelt den Anfang: zwei Menschen, die dasselbe können, in umgekehrten Rollen. Weil der Stoff an einem realen Krieg ansetzt, bleibt der Abstand zwischen Erzählung und Gegenwart gering.
Einordnung & Wirkung
Mit 7,7 von 10 Punkten bei einigen hundert abgegebenen Stimmen liegt der Film deutlich über dem, was Genrearbeiten dieser Größe üblicherweise erreichen. Bei dieser Stimmenzahl ist der Wert allerdings von einem eng umrissenen Publikum getragen. Vier Jahre nach dem Erscheinen fehlt jede historische Distanz zum Stoff. Innerhalb des Kriegsfilms steht der Titel für die Sorte, die einen Konflikt aus der Perspektive eines Einzelnen und aus nächster Nähe erzählt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Pavlo Aldoshyn als Mykola
- Maryna Koshkina als Nastia
- Andrii Mostrenko als Cap
- Roman Semysal als Brigade commander
- Roman Yasinovskiy
- Oleh Shulha
- Egor Kozlov als Ivan
- Yevhen Chernykov
- Vadym Kurylko als Hyurza
- Zachary Shadrin
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Verfügbarkeit
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