Siccità (2022)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Paolo Virzì |
|---|---|
| Genre | Drama, Komödie, Science Fiction |
| Laufzeit | 124 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2022-09-29 |
| Einspielergebnis | 1.907.869 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,4 (345 Stimmen) |
Worum es geht
In Rom hat es seit drei Jahren nicht mehr geregnet. Der Wassermangel bringt die gewohnten Regeln und Abläufe ins Wanken, die Stadt leidet unter Durst und unter immer neuen Verboten. Durch dieses Rom bewegt sich eine ganze Reihe von Menschen: junge und alte, Menschen am Rand der Gesellschaft und solche, die Erfolg haben, Leidtragende ebenso wie jene, die aus der Not ihren Vorteil ziehen.
Ihre Wege sind miteinander verknüpft, auch wenn sie das selbst nicht immer wissen. Jede und jeder von ihnen sucht in dieser Ausnahmesituation nach einer eigenen Form der Erlösung. Die Dürre ist dabei nicht nur äußerer Rahmen, sondern die Kraft, die das Leben aller Figuren gleichermaßen unter Druck setzt und ihre Schicksale zu einem gemeinsamen Muster zusammenführt.
Entstehungsgeschichte
Paolo Virzì inszenierte den Film, der 2022 erschien und international den Titel „Dry“ trägt. Das Ensemble umfasst unter anderem Silvio Orlando, Monica Bellucci, Valerio Mastandrea und Claudia Pandolfi.
Hinter den Kulissen
Drama, Komödie und Science-Fiction in einem Film zu vereinen, ist eine ungewöhnliche Wahl. Die Science-Fiction liefert die Ausgangslage, eine Großstadt ohne Regen, ohne dass daraus ein Katastrophenspektakel werden muss. Das Drama zeigt sich in den Nöten der einzelnen Figuren, die Komödie in der Art, wie Menschen auf eine absurde Lage reagieren und mit ihr umgehen.
Die Handlung setzt nicht auf eine einzelne Hauptfigur, sondern auf einen Chor von Menschen aus verschiedenen Schichten. Solche Episodenstrukturen leben davon, dass sich die Einzelgeschichten nach und nach berühren und ein Gesamtbild ergeben. Die Unterscheidung zwischen Opfern und Profiteuren deutet an, dass die Krise nicht alle gleich trifft und soziale Unterschiede eher verschärft als einebnet. Auch die Besetzung mit vier gleichrangig genannten Namen passt zu dieser breit angelegten Ensembleerzählung, in der viele Schicksale nebeneinander Platz finden.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,4 von 10 liegt der Film im soliden Mittelfeld. Die Zahl der Stimmen bewegt sich im Bereich weniger hundert, das Bild ist also noch vorläufig. Vier Jahre nach dem Erscheinen gehört der Film zu den Werken, die eine Dürre nicht als Zukunftsvision in ferner Zeit, sondern als Zustand einer vertrauten Stadt erzählen.
Bilder




Besetzung & Stab
- Silvio Orlando als Antonio
- Monica Bellucci als Valentina
- Valerio Mastandrea als Loris
- Claudia Pandolfi als Sara
- Tommaso Ragno als Alfredo
- Sara Serraiocco als Giulia
- Max Tortora als Jacolucci
- Emma Fasano als Martina
- Vinicio Marchioni als Luca
- Elena Lietti als Mila
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Verfügbarkeit
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