Shall We Dance? (1996)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | 周防正行 |
|---|---|
| Genre | Musik, Komödie, Drama, Liebesfilm |
| Laufzeit | 132 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1996-01-27 |
| Altersfreigabe | FSK 0 |
| Einspielergebnis | 43.000.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,5 (186 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Shohei Sugiyama hat auf den ersten Blick alles, was ein zufriedenes Leben ausmacht: ein Haus, eine Familie, einen sicheren Job als Buchhalter. Trotzdem fehlt ihm etwas. Jeden Abend sieht er auf dem Heimweg im Zug eine Frau, die aus dem Fenster einer Tanzschule blickt, und irgendwann fasst er sich ein Herz und meldet sich selbst dort an. In Japan gilt Gesellschaftstanz, gerade unter Fremden, als heikel, und schon dieser Schritt verändert Sugiyamas Alltag. Er übt Abend für Abend, wird zunehmend von der Bewegung und der Musik erfasst, während seine Frau seine Abwesenheit missdeutet und Verdacht schöpft. Aus kleinen Missverständnissen wachsen größere Spannungen. Im Zentrum der Geschichte steht die Tanzschule selbst, in der Sugiyama Unterricht bei der Frau erhält, die seine Aufmerksamkeit geweckt hat. Schritt für Schritt wandelt sich der zurückhaltende Büroangestellte zu jemandem, der sich mit Eleganz und Freude bewegt, und findet über den Tanz zurück zu Lebensfreude und Selbstvertrauen.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 1996 unter der Regie von Masayuki Suo. In den Hauptrollen sind Koji Yakusho, Tamiyo Kusakari, Naoto Takenaka und Eri Watanabe zu sehen. Eine Altersfreigabe liegt nicht in einer einschränkenden Form vor.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Musik-, Komödien-, Drama- und Liebesfilmelementen spiegelt genau die Struktur der Handlung: Der Tanz liefert den musikalischen Rahmen, die gesellschaftliche Verklemmtheit gegenüber dem Tanzen sorgt für komische Momente, die eheliche Krise trägt die dramatische Ebene, und die stille Zuneigung zur Tanzlehrerin bringt die romantische Note ein. Die Anlage der Geschichte als Verwandlung eines unauffälligen Angestellten in einen Menschen, der wieder Freude empfindet, macht den Film zu einer Erzählung über Selbstfindung im Gewand einer leichten Alltagsgeschichte, ohne dass große äußere Konflikte nötig wären.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 7,5 bei einer noch überschaubaren Zahl abgegebener Stimmen zeichnet sich ein positives, aber nicht übermäßig großes Publikumsecho ab. Seit der Entstehung des Films sind fast drei Jahrzehnte vergangen, was ihn innerhalb seiner Genrekombination aus Tanzfilm, Beziehungskomödie und leisem Drama zu einem eher älteren Vertreter macht. Innerhalb dieser Mischung bleibt er ein Beispiel dafür, wie ein alltäglicher Konflikt ohne große Dramatik erzählt werden kann.
Bilder








Besetzung & Stab
- Koji Yakusho als Shohei Sugiyama
- Tamiyo Kusakari als Mai Kishikawa
- Naoto Takenaka als Tomio Aoki
- Eri Watanabe als Toyoko Takahashi
- Akira Emoto als Detective Miwa
- Yuu Tokui als Tokichi Hattori
- Hiromasa Taguchi als Masahiro Tanaka
- Reiko Kusamura als Tamako Tamura
- Hideko Hara als Masako Sugiyama
- Hiroshi Miyasaka als Macho
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