Selma (2014)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Ava DuVernay |
|---|---|
| Genre | Historie, Drama |
| Laufzeit | 127 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2014-12-25 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 20.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 66.787.908 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,4 (2.367 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Am 17. Februar 1965 wird ein Schwarzer von der Polizei niedergeschossen und erliegt anschließend seinen Verletzungen. Der Unmut über systematische Diskriminierungen bricht sich Bahn. Der Bürgerrechtler Martin Luther King Jr. will das nicht hinnehmen und organisiert einen Protestmarsch von der Stadt Selma nach Montgomery. Sein Vorhaben stößt jedoch auf Widerstand. Präsident Lyndon B. Johnson ist nur schwer zu überzeugen und wiegelt mit dem Argument ab, das Problem der Schwarzen sei nicht so wichtig. George Wallace, Gouverneur von Alabama, geht weiter und will alle Bemühungen von King und seinen Anhängern sabotieren. Hinzu kommt, dass King sich privaten Problemen stellen muss, als Anschuldigungen laut werden, er sei seiner Frau untreu gewesen.
Entstehungsgeschichte
Ava DuVernay führte Regie; das Erscheinungsjahr ist 2014. Die Besetzung nennt David Oyelowo, Carmen Ejogo, Tom Wilkinson und Giovanni Ribisi, also vier Namen für ein Personengefüge, das eine Bürgerrechtsbewegung und die politische Gegenseite umfasst. Ab zwölf Jahren ist der Film freigegeben, was für einen Stoff mit tödlicher Polizeigewalt eine bewusst zugängliche Einstufung darstellt.
Hinter den Kulissen
Der Film verbindet Historie und Drama und beruht auf einer wahren Begebenheit. Die Anlage der Geschichte folgt daraus unmittelbar: Sie beginnt mit einem Todesfall, macht daraus einen politischen Vorgang und führt diesen bis in Verhandlungen mit dem Präsidenten und in die Auseinandersetzung mit einem Gouverneur. Bemerkenswert ist die Entscheidung, den privaten Konflikt um die Vorwürfe gegen King nicht auszusparen. Dadurch bleibt die zentrale Figur eine Person mit Widersprüchen und wird nicht zum Denkmal. Der Marsch selbst ist dabei weniger Ereignis als Aufgabe, deren Durchführung erst erkämpft werden muss.
Einordnung & Wirkung
Die Durchschnittsbewertung beträgt 7,4 von 10, ermittelt aus mehreren tausend Stimmen. Das ist ein deutlich überdurchschnittliches Ergebnis auf einer Bewertungsbasis, die belastbar genug ist. Zwölf Jahre nach dem Erscheinungsjahr steht der Film als Beispiel für ein historisches Drama, das einen begrenzten Zeitraum genau ausleuchtet, statt eine ganze Lebensgeschichte zu erzählen.
Bilder








Besetzung & Stab
- David Oyelowo als Dr. Martin Luther King, Jr.
- Carmen Ejogo als Coretta Scott King
- Tom Wilkinson als President Lyndon B. Johnson
- Giovanni Ribisi als Lee White
- Tim Roth als Gov. George Wallace
- André Holland als Andrew Young
- Colman Domingo als Ralph Abernathy
- Common als James Bevel
- Stephan James als John Lewis
- Omar J. Dorsey als James Orange
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Verfügbarkeit
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