Secretary (2002)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Steven Shainberg |
|---|---|
| Genre | Liebesfilm, Drama, Komödie |
| Laufzeit | 111 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2002-09-20 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 4.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 9.300.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,8 (2.007 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Lee Holloway kommt aus einer psychiatrischen Klinik zurück nach Hause. Sie hat sich jahrelang selbst verletzt und tut es weiter; ihre Familie ist überfordert. Ihre erste Anstellung findet sie als Sekretärin in der Kanzlei von E. Edward Grey.
Grey ist penibel, zurückhaltend und beobachtet ihre Fehler. Aus Korrekturen wird Kontrolle, aus Kontrolle ein Verhältnis, das beide zunächst nicht benennen. Für Lee wird daraus ein Weg, mit dem eigenen Schmerz anders umzugehen — für Grey ein Konflikt mit dem Bild, das er von sich hat.
Entstehungsgeschichte
Grundlage ist eine Kurzgeschichte von Mary Gaitskill aus dem Jahr 1988, die für den Film erheblich erweitert wurde. Regie führte Steven Shainberg, das Drehbuch schrieb Erin Cressida Wilson.
Die wichtigste Änderung betrifft den Schluss: Er wurde umgeschrieben, um zu zeigen, dass solche Beziehungen etwas Normales sein können.
Hinter den Kulissen
James Spader spielt den Anwalt, Maggie Gyllenhaal die Sekretärin — es war ihre erste Hauptrolle. Die Musik schrieb Angelo Badalamenti. Obwohl der Film in Florida spielt, wurde in Los Angeles gedreht. Das Budget lag bei 4 Millionen Dollar.
Umstritten war der Film von Anfang an. Kritiker unter anderem bei LitHub und PopMatters hielten ihm vor, er verkläre eine Beziehung, in der ausdrückliches Einverständnis fehle. Roger Ebert bewertete die Herangehensweise anders: Der Film nähere sich dem heiklen Gegenstand auf leisen Sohlen und vermeide dabei sowohl das Anstößige als auch das Lächerliche.
Einordnung & Wirkung
Der Film lief 2002 beim Sundance-Festival und gewann dort einen Sonderpreis der Jury für Originalität. Lions Gate brachte ihn am 20. September 2002 ins Kino; weltweit spielte er 9,3 Millionen Dollar ein.
Die Kritik lag bei 78 Prozent auf Rotten Tomatoes. Maggie Gyllenhaal erhielt zahlreiche Auszeichnungen als Nachwuchsdarstellerin, unter anderem von der Boston Society of Film Critics.
Er gilt als einer der wenigen Filme, die dieses Thema behandeln, ohne es zum Skandal oder zur Komödie zu machen — und als Gegenstück zu den deutlich erfolgreicheren, inhaltlich flacheren Verfilmungen ein Jahrzehnt später.
Bilder








Besetzung & Stab
- James Spader als Mr. Grey
- Maggie Gyllenhaal als Lee Holloway
- Jeremy Davies als Peter
- Lesley Ann Warren als Joan Holloway
- Stephen McHattie als Burt Holloway
- Patrick Bauchau als Dr. Twardon
- Jessica Tuck als Tricia O'Connor
- Osgood Perkins als Jonathan
- Amy Locane als Lee's Sister
- Mary Joy als Sylvia
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Verfügbarkeit
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