Schussfahrt (1969)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Michael Ritchie |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 101 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1969-11-06 |
| Budget | 16.500.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6 (114 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Die US-amerikanische Skinationalmannschaft reist nach Europa, um an internationalen Rennen teilzunehmen. Unter den Athleten befindet sich der junge David, ein einzelgängerischer und sturer Fahrer, der vom Ruhm eines großen Champions träumt. Als ein Teamkollege sich verletzt, wird David als Ersatz gerufen, weigert sich aber zunächst, weil er mit seiner Startposition unzufrieden ist. Im Verlauf der Rennen wird sein Talent bemerkt, Journalisten beginnen, ihn als Hoffnungsträger des amerikanischen Skisports zu handeln. Der erste Europaaufenthalt verläuft für ihn und seinen Trainer jedoch enttäuschend, die Mannschaft kehrt mit wenigen Erfolgen zurück. Im Jahr darauf, wieder in Europa, gewinnt David Rennen um Rennen, findet in einem österreichischen Champion aber einen ernstzunehmenden Gegner. Um wirklich zum großen Sportler zu werden, muss David vor allem an sich selbst wachsen.
Entstehungsgeschichte
„Schussfahrt“ entstand 1969 unter der Regie von Michael Ritchie. In den Hauptrollen sind Robert Redford, Gene Hackman, Camilla Sparv und Karl Michael Vogler zu sehen. Der Film ist als Drama angelegt.
Hinter den Kulissen
Die Geschichte verzichtet auf einen klassischen Aufstiegs-Triumph und legt den Fokus stattdessen auf Charakterstudie: David wird nicht als sympathischer Held gezeichnet, sondern als sturer, in sich verschlossener junger Mann, dessen sportlicher Erfolg nicht automatisch mit persönlicher Reife einhergeht. Die Konstellation aus Athlet, Trainer und konkurrierendem europäischem Champion setzt den individuellen Ehrgeiz gegen Teamgedanken und äußere Erwartungen. Dass Erfolg und Rückschlag im Wechsel geschildert werden – eine enttäuschende erste Europareise, ein Jahr später eine Serie von Siegen – deutet an, dass der Film sportlichen Erfolg weniger als Ziel denn als Stationen einer inneren Entwicklung begreift, deren Ausgang offen bleibt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,0 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Titel im Mittelfeld, ohne dass sich daraus eine breite Zustimmung oder Ablehnung ablesen ließe. Seit der Entstehung 1969 sind über fünf Jahrzehnte vergangen, der Film steht damit als Sportdrama aus einer Zeit, in der psychologisch angelegte Charakterstudien innerhalb des Genres eine eigene, nüchterne Erzählweise pflegten – fern von reiner Wettkampfdramaturgie.
Bilder






Besetzung & Stab
- Robert Redford als David Chappellet
- Gene Hackman als Eugene Claire
- Camilla Sparv als Carole Stahl
- Karl Michael Vogler als Machet
- Jim McMullan als Johnny Creech
- Kathleen Crowley als American Newspaper Woman
- Dabney Coleman als Mayo
- Kenneth Kirk als D.K.
- Oren Stevens als Kipsmith
- Jerry Dexter als Engel
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Verfügbarkeit
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